Zukunftskonferenz Schule und Bildung

Veröffentlicht am 27.10.2008 in Bildung

Bei einer Zukunftskonferenz zum Thema Bildung erörterten in Berg Bürgermeister, Gemeinderäte, Schulleiter, Pfarrer, Elternvertreter und viele interessierte Eltern die Situation an den beiden Schulen in Berg und Sindlbach sowie Weichenstellungen für die Zukunft.

Zukunftskonferenz 2008:
– Thematik Schule

Gemeinde baut kommunale Angebote aus – Mittagessen für Schüler – Hausaufgabenhilfe, Quali-Vorbereitungskurse, Freizeitangebote

Die Gemeinde Berg wird nach Aussagen von Bürgermeister Helmut Himmler bei der Zukunftskonferenz Berg die Grund- und Hauptschule Berg Zug um Zug zu einer offenen Ganztagesschule – als freiwilliges kommunales Angebot – erweitern.

Die Gemeinde beschäftigt inzwischen an den Schulen in Berg und Sindlbach 15 Honorarkräfte zur Bewältigung der freiwilligen Angebote im Sinne der Kinder. Die Gemeinde Berg werde – so Himmler – im Haushaltsjahr für ihre beiden Schulen rund 750.000 Euro ausgeben.

Rektorin Theresa Altmann berichtete von derzeit 449 Schülerinnen und Schülern an der Grund- und Hauptschule Berg und von unterschiedlich großen Klassenstärken. Die Schule müsse und werde sich gegenüber Elternschaft, Gemeinde, Wirtschaft und Bevölkerung öffnen und sei konzeptionell weiter zu entwickeln.

Renate Legler – verantwortlich für den Nachmittagsbetrieb und die freiwilligen Angebote der Gemeinde – erläuterte den zahlreichen Teilnehmern der „Zukunftskonferenz Schule“ die vielfältigen positiven Effekte – über die Betreuung im eigenen Sinne hinaus. Viele Kinder erfahren neue Erfolgserlebnisse, gesteigertes Selbstwertgefühl und entwickeln darüber hinaus ein Wir-Gefühl.
Die Mittagsbetreuung zwischen 11.20 Uhr und 15.30 Uhr wird derzeit von 43 Kindern besucht und in der Hausaufgabenhilfe am Nachmittag werden 36 Schülerinnen und Schüler betreut.

Die kleine Grundschule Sindlbach wird im angelaufenen Schuljahr von 118 Kindern besucht. „Unsere Schule ist randvoll“, so Schulleiter August Graf zur Situation der zweiten Schule im Gemeindebereich Berg. Dankbar zeigte sich der Schulleiter über die von der Gemeinde eingerichtete Hausaufgabenhilfe mit zwei Honorarkräften.

Auch die Mittagsbetreuung werde mit 16 Kindern wieder gut angenommen, berichtete Betreuerin Monika Lipka, nachdem einige Jahre deutlich weniger Kinder betreut wurden.

In der intensiven Diskussion wurden die neu beschrittenen Wege zur Verbesserung der Betreuungsangebote durch die Gemeinde Berg sehr gewürdigt.

Die Gemeinde Berg werde auch künftig – so Bürgermeister Himmler abschließend – großzügig in die Bildung und Ausbildung ihrer Kinder und Jugendlichen investieren, um den jungen Leuten „bestmögliche Zukunftschancen in einer immer komplexeren und unübersichtlich werdenden Welt zu ermöglichen“.

 

Kurt Tucholsky 1890 - 1935

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