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Helmut Himmler, Bürgermeister.

Otto Wels - 1933 :

"Freiheit und Leben kann man uns nehmen, die Ehre nicht!"

Abraham Lincoln :

Man kann einige Menschen die ganz Zeit zum Narren halten
und alle Menschen einige Zeit, aber man kann nicht alle Menschen
die ganze Zeit zum Narren halten.

Revolution-Bayern :

Na mach´ma halt a Revolution, dass endli wiada a Rua is!---Bayern 1918

 

Weltwassertag 2016 – nachhaltige Wasserwirtschaft in der Gemeinde Berg :

Kommunalpolitik

Die Nutzung der Quellen soll in diesem Sinne weiterhin Vorrang vor der Wassergewinnung aus Tiefbrunnen bzw. dem zweiten Grundwasserstock haben. Dieses in den Brunnen I und II in Berg geförderte Trinkwasser ist rund 4000 Jahre alt und hat höchste Qualität. Daher sollte es weitgehend kommenden Generationen vorbehalten bleiben.

Am internationalen Weltwassertag des Jahres 2016 – welcher in jedem Jahr am 22. März stattfindet – trafen sich Vertreter des Wasserwirtschaftsamtes Regensburg, des Landratsamtes, des Planungsbüros Rietzler & Heidrich-Nürnberg sowie der Gemeinde Berg am Hochbehälter Kadenzhofen der Wasserversorgung Berg. Konkreter Anlass war die Neuabgrenzung des bestehenden Wasserschutzgebietes der Quelle Kadenzhofen mit den nächsten Verfahrensschritten, wobei man keine Probleme seitens der Behörden und Bürger erwartet.

 

Darüber hinaus wurde mit den Fachleuten die weitere Ausrichtung der in der Gemeinde nachhaltig organisierten Wasserversorgung  erörtert. Die Nutzung der Quellen soll in diesem Sinne weiterhin Vorrang vor der Wassergewinnung aus Tiefbrunnen bzw. dem zweiten Grundwasserstock haben. Dieses in den Brunnen I und II in Berg geförderte Trinkwasser ist rund 4000 Jahre alt und hat höchste Qualität. Daher sollte es weitgehend kommenden Generationen vorbehalten bleiben.

In den letzten Jahren bereiteten landesweit Quellen Probleme beim Wasserdargebot, weil es zu geringe Niederschläge gab. Der „Regiebetrieb Wasserversorgung Berg“ ist in dieser Hinsicht mit den Quellen Kadenzhofen und Hausheim betroffen.

 

Die Kommune hat für alle Quellen und die Brunnen Oberölsbach, I und II in Berg sowie für die Karstbrunnen III und IV bei Häuselstein festgesetzte Wasserschutzgebiete. Die Gemeinde als Wasserversorger hat das Wasserrecht für eine Jahresfördermenge und von 560.000 m³ pro Jahr und verkauft jährlich rund 370.000 m³ Trinkwasser in Lebensmittelqualität an die Haushalte. Trotz wachsender Bevölkerung steigt der Wasserverbrauch nicht, weil die Gemeinde den sinnvollen Gebrauch von Dachwasser über ein Zisternen-Förderprogramm finanziell unterstützt und die Bürger ökologisch handeln. Das Trinkwasser wird laufend in Labors untersucht und muss die Grenzwerte der Trinkwasserverordnung einhalten.

 

Die Wasserversorgungseinrichtung der Gemeinde wurde rundum in den Bereichen Wassergewinnung, Leitungsinfrastruktur, , Speicherung in Hochbehältern, Steuerung durch EDV sowie Wasserverteilung modernisiert und hat einen Wert von 17 Millionen Euro. Zuletzt wurde die Zentrale der Wasserversorgung in Berg generalsaniert und in Häuselstein wurde mit einem Kostenaufwand von 450.000 Euro am Hochbehälter eine Ultrafiltrations-Anlage eingebaut. Diese führt zu bester Wasserqualität und minimiert die Risiken der Karstbrunnen für den nördlichen Versorgungsbereich der Gemeinde Berg.

 

Die sechs Hochbehälter haben ein Speichervolumen von 2050 m³ und diese Menge ist insbesondere für den Brandschutz unabdingbar erforderlich. An Zubringerleitungen sind 34,5 Kilometer und darüber hinaus 48,8 Kilometer Ortsnetzleitungen mit 2570 Grundstücksanschlüssen mit Wasseruhren zu unterhalten und über die Jahrzehnte immer wieder zu erneuern.

 

Einschließlich Haupt- und Nebenwohnsitzen werden derzeit in der Gemeinde Berg 7.542 Einwohner durch die gemeindeeigene Wasserversorgungsanlage mit Trinkwasser versorgt. In Kooperation mit Nachbarkommunen versorgt die Gemeinde Burgthann 228 Bürgerinnen und Bürger in Haslach, Gspannberg, Rührersberg und Reichenholz, die Pettenhofener Gruppe 101 Einwohner in Bischberg und die fränkische Hammerbachtalgruppe 13 Einwohner in der Mauertsmühle. All diese Kooperationen funktionieren nach Aussagen von Bürgermeister Helmut Himmler hervorragend in bester Nachbarschaft.

Der Bürgermeister verdeutlichte am Weltwassertag, dass entgegen den Liberalisierungsbestrebungen der EU die Wasserversorgung niemals der Geschäftemacherei und der privaten Gewinnmaximierung überlassen werden dürfe. Wasser sei ein öffentliches und wertvolles Gut und müsse daher in öffentlicher Verantwortung bleiben. Nur dann sei eine kostengünstige, nachhaltige, ressourcenschonende und somit zukunftsfähige Wasserwirtschaft garantiert. Ein Kubikmeter Trinkwasser – ein Lebensmittel – koste in Berg derzeit 1,26 Euro und der Tagesverbrauch je Bürger liegt bei 134 Liter.

Ziel des Internationalen Weltwassertages ist es, auf die Bedeutung des Wassers als Lebensgrundlage für die Menschheit, den Schutz der Wasservorkommen und deren nachhaltige Nutzung aufmerksam zu machen.

 

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