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Helmut Himmler, Bürgermeister.

Otto Wels - 1933 :

"Freiheit und Leben kann man uns nehmen, die Ehre nicht!"

Abraham Lincoln :

Man kann einige Menschen die ganz Zeit zum Narren halten
und alle Menschen einige Zeit, aber man kann nicht alle Menschen
die ganze Zeit zum Narren halten.

Revolution-Bayern :

Na mach´ma halt a Revolution, dass endli wiada a Rua is!---Bayern 1918

 

Verdienstobergrenze für Minijobs soll steigen :

Soziales

Minijobs sind eine "Sackgasse" für Frauen, sagen neue Studien der Hans-Böckler-Stiftung. Die Arbeitsministerin will aber die Verdienstgrenze erhöhen.
von Barbara Dribbusch, taz Berlin

Die Verdienstobergrenze für Minijobs soll von 400 auf 450 Euro erhöht werden. Wann, ist aber noch unklar. Ein Zeitpunkt zur Geltung der neuen Grenzen stehe noch nicht fest, erklärte eine Sprecherin von Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen (CDU) am Donnerstag. Neuregelungen zu den Minijobs sollten im ersten Quartal dieses Jahres "sondiert" werden.

Die gewerkschaftsnahe Hans-Böckler-Stiftung hat am Donnerstag scharfe Kritik an der Ausbreitung der Minijobs geübt. Sie seien ein "arbeitsmarktpolitischer Irrweg", sagte Dorothea Voss, Sozialforscherin bei der Stiftung. Jedes fünfte Beschäftigungsverhältnis sei heute eine solch geringfügige Beschäftigung. MinijobberInnen würden vielfach systematisch niedriger bezahlt als andere Beschäftigte. Knapp 90 Prozent der 7,3 Millionen Betroffenen arbeiten zu sogenannten Niedriglöhnen, das sind Bruttostundenlöhne von weniger als 9,76 Euro im Westen (Osten: 7,03 Euro).

Keinen Anspruch auf Rente
ArbeitnehmerInnen in Minijobs müssen keine Sozialabgaben zahlen, erwerben aber auch keinen eigenen Anspruch auf Krankenversicherung und Rente. Die Arbeitgeber müssen hingegen eine pauschale Abgabe von 30 Prozent des gezahlten Lohnes an die Sozialkassen und Finanzämter abführen. Für normal sozialversicherungspflichtige Tätigkeiten sind erheblich höhere Abgaben fällig.

MinijobberInnen sind daher oft Ehefrauen, die über den Mann, oder auch Hartz-IV-Empfänger, die über das Jobcenter krankenversichert sind, sowie StudentInnen und Rentner. 2,4 Millionen Arbeitnehmer machen Minijobs als Nebentätigkeit zusätzlich zu einem Hauptjob.

Für rund 4,8 Millionen Beschäftigte ist der Minijob das einzige Arbeitsverhältnis, 3,2 Millionen davon sind Frauen. Minijobs förderten prekäre Erwerbsverläufe bei Frauen, erklärte Christina Klenner,

 

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