Umfassende vorschulische Betreuungsangebote in der Gemeinde Berg – Familienstützpunkt

Veröffentlicht am 13.10.2010 in Familie

„Wir haben in unserer Gemeinde von der Kinderkrippe über Kindertagesstätten, Hort für Schulkinder, zuverlässige Kinderbetreuung während der Ferienzeit bis hin zu Integrationsangeboten in verschiedenen Einrichtungen ein umfassendes, differenziertes sowie bedarfsgerechten Angebot für unsere Kinder und Familien“, stellte Bürgermeister Helmut Himmler zum Thema vorschulische Betreuung bei der Zukunftskonferenz Berg fest.

Er dankte vor vielen Teilnehmern der Veranstaltung - unter ihnen die Pfarrer Werner Müller und Johann Reicherzer – dem Personal in den Erziehungseinrichtungen für die tägliche, engagierte Arbeit sowie Otto Regnat für dessen stetiges konzeptionelles Engagement.

Derzeit besuchen – so Himmler – 254 Kinder die fünf Berger Kindertagesstätten und die Gemeinde habe 2009 insgesamt 985.000 Euro für ihre Kindergärten ausgegeben. In diesem Jahr würden es voraussichtlich 1.01 Millionen Euro sein.

Otto Regnat und Annelies Schraufl berichteten von 139 Kindern in der Tagesstätte St. Vitus Berg, darunter 14 Krippen- und 12 Schulkinder im Hort. Erstmals habe man während des Sommers eine Ferienbetreuung angeboten und durchgeführt. Ziel sei es, die Kindertagesstätte Berg – so Regnat – zu einem Familienstützpunkt und damit zu einer Anlaufstelle für Eltern zu entwickeln. Aktuell seien in Berg 15 pädagogische Fachkräfte tätig.

Inzwischen sind im „Berger Kindernest“, dem zweiten Kindergarten im Ort Berg, 24 Kinder untergebracht, wobei das Kindernest ganztags Betreuung anbietet.

In Loderbach werden nach Auskunft von Leiterin Kerstin Grad 19 Kinder betreut. Das seien zwar relativ wenige Kinder, allerdings mit intensivem Betreuungsbedarf. Neben sechs Vorschulkindern dürfe man sich um zwei Integrationskinder und zwei Kinder im Alter von zwei Jahren kümmern.

Entspannt und problemlos ist die Situation in St. Jakobus Sindlbach, der nach Angaben von Leiterin Simone Altmann im laufenden Kindergartenjahr von 25 Kindern besucht werde. Darunter seien elf Vorschulkinder.

Für den zweigruppigen Kindergarten in Unterölsbach wünscht sich Heidi Mauer von der Gemeinde ein verbessertes Raumangebot, um die Qualität der pädagogischen Arbeit für die 47 Kinder - darunter 14 Vorschul-, zwei Integrations- und zwei zweijährige Kinder - intensivieren zu können.

Die Gemeinde Berg wolle – so die Zielsetzung des Bürgermeisters – die musischen Angebote über die bereits bestehenden hinaus ausweiten. Neben dem Jugendsinfonieorchester Berg, wo rund 120 Kinder und Jugendliche in verschiedenen Orchestern musizieren, gebe es einen wahren Boom bei der frühmusikalischen Erziehung. Da leiste Sigrid Hönig mit ihrem Team im Gemeinschaftshaus Loderbach und nunmehr auch im Feuerwehrzentrum Berg hervorragende Arbeit. Im kommenden Jahr sollen die Angebote über das Vorschulalter hinaus auf das Grundschulalter erweitert werden und dann komme der Übergang ins JSO Berg. In einigen Jahren erwarte man 300 bis 400 Kinder im Bereich der musikalischen Angebote im Gemeindebereich, wobei auch Kinder aus Nachbargemeinden aufgenommen werden. Auch die Arbeit der Jugendkunstschule der Faber-Castell-Akademie solle fortgesetzt werden.

Die Gemeinde unterstütze – so Himmler – gern die wichtige musische und musikalische Bildung ihrer Kinder. Hierfür stelle man kostenlos Räumlichkeiten zur Verfügung und finanziere den Unterricht für die Orchester. Auch einige kostenträchtige Instrumente für das Jugendsinfonieorchester seien von der Kommune gekauft worden. Das JSO Berg sei ein Vorzeigeorchester mit hervorragender Reputation. Diese Qualität sei eindeutig Klaus Rauchensteiner, dem musikalischen Leiter des Orchesters, zu verdanken

 

Kurt Tucholsky 1890 - 1935

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