„Sehr gutes Jahr“ in der Gemeinde Berg

Veröffentlicht am 29.12.2011 in Kommunalpolitik

Auch in diesem Jahr habe man nach Aussagen des Bürgermeisters im Rathaus gut gewirtschaftet und der Gemeinderat habe verantwortungsbewusste Entscheidungen getroffen. Haushaltstechnisch sei das Jahr 2011 das Beste in der Geschichte der Gemeinde Berg.

„Sehr gutes Jahr“ in der Gemeinde Berg

Bereits bei der Jahresabschlusssitzung des Gemeinderates sprach Bürgermeister Helmut Himmler beim Rückblick auf das Jahr 2011 von einem „sehr guten Jahr für die Gemeinde Berg“.
Man habe wiederum kräftig in die technische und soziale Infrastruktur der Schwarzachtalkommune und damit in die Zukunft des Gemeinwesens investiert. Die wichtigsten Projekte waren bzw. sind der Bau der Ganztagsschule (2,1 Mio Euro), die Erweiterung und Modernisierung mit energetischer Optimierung des Bauhofs (800.000 Euro), Haus des Dorfes, der Jugend und Vereine (440.000 Euro), Straßensanierungsprogramm (400.000 Euro) und Innenhofgestaltung des Berger Schlosses.
Darüber hinaus konnte in vier Projekten mit Gesamtkosten von 385.525,27 Euro die DSL-Infrastruktur in Berg, den Altgemeinden Stöckelsberg und Häuselstein, sowie zuvor in Hausheim, Kadenzhofen sowie im Waller Tal für die Bürgerinnen und Bürger entscheidend verbessert werden – in der Regel durch Glasfaserkabel. Obwohl man für den Aufgabenbereich IT-Kommunikation nicht zuständig sei, habe man in die Lebens- und Arbeitsbedingungen der Bürgerinnen und Bürger investiert. Dies sei auch erforderlich gewesen – so der Bürgermeister -, denn man müsse sich in Berg immer an den Wettbewerbsbedingungen in der benachbarten Region Nürnberg orientieren, um auch in Zukunft ein attraktiver Ort des Lebens zu bleiben.

Diesbezüglich achte die Gemeinde auf optimale Betreuungs- und Bildungsbedingungen in Berg mit seinen fünf Kindertagesstätten und den Schulen in Berg und Sindlbach. Sämtliche drei Schulgebäude seien inzwischen generalsaniert und energetisch optimiert und man arbeite bereits am Projekt Hallenbad - Turnhalle mit entsprechenden Voruntersuchungen.

Einen wahren Boom erlebe man in den Bereichen offene Ganztagsschule, gebundene Ganztagsklassen, sowie den unterschiedlichen Nachmittagsangeboten der Gemeinde an den Schulen. In Berg trägt die Gemeinde seit drei Jahren die Kosten für die Grundbuchungszeiten des letzten Kindergartenjahres.

Derzeit sind in Bischberg drei Windkraftanlagen der neuesten Generation im Bau und für eine große Freiflächen-PV-Anlage bei Oberölsbach wurde das Bebauungsplanverfahren begonnen. Nach Umsetzung dieser Projekte wird der Anteil an Strom aus erneuerbaren Energien in Berg binnen eines Jahres verdoppelt werden können.

Auch in diesem Jahr habe man nach Aussagen des Bürgermeisters im Rathaus gut gewirtschaftet und der Gemeinderat habe verantwortungsbewusste Entscheidungen getroffen. Haushaltstechnisch sei das Jahr 2011 das Beste in der Geschichte der Gemeinde Berg. Bei Gesamteinnahmen in Höhe von 16,76 Millionen Euro und den zusätzlichen sog. inneren Verrechnungen werde man in der Jahresrechnung mit rund 19,5 Millionen Euro das höchste Haushaltsvolumen in der Geschichte der Gemeinde Berg erreichen – so Himmler. Die vorsichtigen Haushaltsplanungen mit einem angenommenen Volumen von 15,4 Millionen Euro seien im Vollzug des Gemeindehaushalts 2011 beträchtlich übertroffen worden.

Die Gemeinde Berg sei schuldenfrei und angesichts seiner sehr positiven Einnahmesituation werde man weitere Rücklagen für die anstehenden schwierigen Haushaltsjahre bilden. Solide, nachhaltige Haushaltswirtschaft bedeute die Bildung von Rücklagen bei komfortabler Einnahmesituation und Entnahme aus den Guthaben in Zeiten mit geringeren Einnahmen zur stetig problemlosen Finanzierung der erforderlichen Modernisierungsinvestitionen.

Der Bürgermeister will auch die anstehenden großen Investitionen der kommenden Jahre – Ortsvitalisierungen Richtheim und Loderbach, Neubau der Zentrale der Wasserversorgung, Generalsanierung Hallenbad mit Turnhalle, Klosterscheune Gnadenberg - ohne Verschuldung durch Eigenmittel und staatliche Zuschüsse finanzieren.
Die Sprecher der Gemeinderatsfraktionen dankten den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Gemeinde angesichts der knappen Stellenbesetzung für die zuverlässige Arbeit im Sinne der Bürgerinnen und Bürger.

Die Gemeindeverwaltung hat im jetzt abgelaufenen Jahr 3.044 sog. Verbesserungsbescheide für die Investitionen zur Modernisierung der Wasserversorgung erlassen. Es sei schon bemerkenswert, dass es dabei zu keinem einzigen Widerspruchsverfahren gekommen sei. Nach Einschätzung des Berger Bürgermeisters spreche das für die präzise Arbeit der Verwaltung und die Zahlungsmoral der Bürger einschließlich des Vertrauens in die Arbeit im Rathaus.

 

Kurt Tucholsky 1890 - 1935

Der Vorteil der Klugheit besteht darin, dass man sich dumm stellen kann.
Das Gegenteil ist schon schwieriger.

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