Reibach mit der Ösi-Bank:Gewinner und Verlierer

Veröffentlicht am 15.01.2010 in Landespolitik

Jetzt liegt die Liste der feinen Gesellschaft vor, die auf Kosten Bayerns an der maroden österreichischen Bank Hypo Group Alpe Adria verdient haben soll. Dabei: Ingrid Flick, Ex-Bahnchef Dürr und Ex-Ski-Weltmeister Harti Weirather.
Die Liste ist gespickt mit prominenten Namen. Und sie alle haben wohl kräftig am umstrittenen Verkauf der maroden österreichischen Bank Hypo Group Alpe Adria (HGAA) an die BayernLB verdient. Die Verlierer sind die bayerischen Steuerzahler, denn sie bezahlen die 3,75 Milliarden Euro Verluste. - Herzlichen Dank CSU! Einfach Klasse!

Das österreichische Magazin „Profil“ hat nun alle Investoren veröffentlicht, bei denen der Vermögensverwalter Tilo Berlin Geld für den HGAA-Deal eingesammelt hat. Berlin hatte 25 Prozent an der Bank erworben. Den Anteil verkaufte er mit einem saftigen Aufschlag an die Bayerische Landesbank weiter. So machte er in wenigen Wochen 150 Millionen Euro Gewinn.
Quelle: Abendzeitung

Anmerkung WL: Angeblich hat die Unternehmerwitwe Ingrid Flick eine Million investiert und 400.000 Euro Gewinn gemacht. Und bei einer Rendite von 40 Prozent soll man nicht stutzig werden? Was wurde den Anlegern versprochen? Wie konnten sie damit rechnen, dass ein solches Geschäft funktioniert? Konnten sie sich sicher sein, dass die BayernLB die marode Bank Hypo Group Alpa Adria völlig überteuert aufkauft?

 

Kurt Tucholsky 1890 - 1935

Der Vorteil der Klugheit besteht darin, dass man sich dumm stellen kann.
Das Gegenteil ist schon schwieriger.

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