Projekt Klosterscheune Gnadenberg auf gutem Weg

Veröffentlicht am 22.04.2012 in Kommunalpolitik

Sehr zufrieden mit dem Gemeinschaftsprojekt „Instandsetzung der Klosterscheune Gnadenberg“ zeigt sich Bürgermeister Helmut Himmler nach seinem Gespräch beim Kulturhistorischen Verein Gnadenberg und der Unterzeichnung der erforderlichen Notarurkunde mit Pfarrer Johann Reicherzer.
Die Finanzierung von 1.53 Millionen Euro sind vereinbart, wobei sich die Gemeinde mit 356.000 Euro an den Kosten beteiligt.

Weitere Zuwendungsgeber neben der Kirchenstiftung Gnadenberg sind: Diözese Eichstätt, Bezirk Oberpfalz, Staatliches Hochbauamt, Landkreis Neumarkt, EU-Gelder aus Leader, Bayerische Landesstiftung, Entschädigungsfonds und Deutsche Stiftung Denkmalschutz.

Der Bürgermeister hat eine Nutzungsvereinbarung erarbeitet, die inzwischen vom Gemeinderat, der Kirchenstiftung Gnadenberg und dem Bischöflichen Ordinariat sowie dem Kulturhistorischen Verein Gnadenberg befürwortet wurde.

Die Gemeinde Berg, die Katholische Kirchenstiftung Gnadenberg sowie der Kulturhistorische Verein Gnadenberg sind sich ihrer Verantwortung für die historische Klosteranlage bewusst und werden nach Abschluss der Sanierungsarbeiten den Betrieb und die Nutzung des Klosterstadels „gemeinsam, verantwortungsbewusst und in vertrauensvoller Kooperation sicherstellen“, heißt es in der Präambel der Betriebsvereinbarung. Betreiber des Klosterstadels wird der Kulturhistorische Verein unter Beteiligung der Gemeinde Berg und der Kirchenstiftung Gnadenberg.

Der Klosterstadel Gnadenberg ist Teil der historischen Klosteranlage des ehemaligen Birgittenklosters. Am dritten Pfingsttag des Jahres 1483 weihte Bischof Kilian Pflüger (1476 – 1486) die Kirche des Klosters.

Bei der Vorstandssitzung des KHV Gnadenberg zeigten sich die Vorstandsmitglieder sehr erfreut über den im nächsten Jahr geplanten Beginn der Sanierungsarbeiten, die sich über drei Jahre hinziehen werden. Dr. Sandra Frauenknecht informierte über die Nutzungsmöglichkeiten des Gebäudes und Vorsitzender Leodegar Spitz befürwortete vor der positiven Abstimmung die Übernahme der Betriebsträgerschaft im Zusammenwirken mit der Gemeinde Berg und Kirchenstiftung Gnadenberg.

Bürgermeister Himmler sprach allen Geldgebern und dem Kulturhistorischen Verein seinen Dank für das „großartige Engagement in Sachen Denkmalschutz und lokaler Geschichte“ aus. Durch dieses Zusammenwirken werde nunmehr eine Vision zur Realität und eine Jahrhundertchance sei konsequent genutzt worden.

 

Kurt Tucholsky 1890 - 1935

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Das Gegenteil ist schon schwieriger.

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