Ökologisch – nachhaltige Wasserversorgung in der Gemeinde Berg – 120 Liter Tagesverbrauch je Bürger

Veröffentlicht am 22.03.2013 in Umwelt

„Wir liefern Jahr für Jahr für Jahr rund 380 000 Kubikmeter einwandfreies Trinkwasser und somit ein lebensnotwendiges Lebensmittel in die Haushalte mit 7.850 Bürgern, Betriebe und landwirtschaftliche Anwesen unserer Gemeinde – und das zu einem wahrlich moderaten Preis von aktuell 1,26 Euro pro Quadratmeter“, erklärte Bürgermeister Helmut Himmler zum „Tag des Wassers“.

„Wir liefern Jahr für Jahr für Jahr rund 380 000 Kubikmeter einwandfreies Trinkwasser und somit ein lebensnotwendiges Lebensmittel in die Haushalte mit 7.850 Bürgern, Betriebe und landwirtschaftliche Anwesen unserer Gemeinde – und das zu einem wahrlich moderaten Preis von aktuell 1,26 Euro pro Quadratmeter“, erklärte Bürgermeister Helmut Himmler zum „Tag des Wassers“.In Berg sind 2.973 Anwesen an die kommunale Einrichtung des Regiebetriebs „Wasserversorgung der Gemeinde Berg“ angeschlossen und die gesamte Einrichtung mit fünf Tiefbrunnen, zwei Quellen, sechs Hochbehältern und dem Rohrnetz mit einer Gesamtlänge von 83,4 Kilometer hat einen Wert in Höhe von 17,6 Millionen Euro. Für alle sieben Brunnen und Quellen habe die Gemeinde in Zusammenarbeit mit dem Landratsamt und ohne nennenswerte Konflikte Wasserschutzgebiete ausgewiesen und teilweise neu angegrenzt.

Berg kooperiert im Rahmen interkommunaler Kooperationen bei der Wasserversorgung und Versorgungssicherheit mit der Pettenhofener Gruppe, der Hammerbachtalgruppe im Hersbrucker Land, der Gemeinde Burgthann und den Stadtwerken Neumarkt mit ausnahmslos hervorragenden Ergebnissen – so der Berger Bürgermeister.

Die Gemeinde hat ihr gesamtes Wasserversorgungssystem modernisiert und erneuert derzeit wird die Zentrale der Einrichtung – das Wasserhaus an der Waller Straße - neu gebaut, das 1,5 Millionen Euro kosten wird.

Dabei hat die Kommune in Zusammenarbeit mit dem Ingenieurbüro Dotzer aus Neumarkt ein ökologisch-nachhaltiges Konzept der Versorgung konzipiert und inzwischen nahezu vollständig umgesetzt. Pro Bürger und Tag werden in Berg 120 Liter Wasser verbraucht und trotz wachsender Bevölkerung ist der Verbrauch relativ konstant. Zum einen sei dies Ausdruck von verantwortungsbewusster Ressourcenschonung und zum anderen fördert die Gemeinde den sinnvollen Umgang mit Brauchwasser über ein Zisternen-Förderprogramm.

Am 22. März ist Weltwassertag und das Jahr 2013 ist Weltwasserjahr. Um der Bedeutung des Wassers als Lebensgrundlage der Menschheit Nachdruck zu verleihen, hat die UN-Vollversammlung 1992 den Weltwassertag ausgerufen.
Vor wenigen Tagen, am 28. Februar, fand - so Bürgermeister Himmler - im Deutschen Bundestag eine geradezu peinliche Debatte über eine EU-Dienstleistungskonzessions-Richtlinie statt, die der Privatisierung der Wasserversorgung in Europa eine Hintertür öffnen will und damit das Menschenrecht auf Wasser zum Objekt der Spekulation machen würde. Das Recht auf Wasser sei ein unverzichtbares Menschenrecht und das Lebensmittel Trinkwasser müsse auch in Zukunft zu den öffentlichen Gütern gehören und keinesfalls dem privaten Profitstreben unterworfen werden. Der EU-Kommission mit ihren Privatisierungsstrategien müsse man demzufolge die Interessen der Bürgerinnen und Bürger nach qualitativ hochwertigem und zugleich preiswertem Trinkwasser entgegensetzen.

 

Kurt Tucholsky 1890 - 1935

Der Vorteil der Klugheit besteht darin, dass man sich dumm stellen kann.
Das Gegenteil ist schon schwieriger.

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