Nato-Treffen: Die Osteuropäer haben Recht behalten

Veröffentlicht am 04.06.2014 in Allgemein

Der Ukraine-Konflikt zwingt die Nato zur Neuausrichtung, Russland ist wieder ein Gegner. Auch wenn das noch nicht alle verstanden haben.
Fitter, schneller und flexibler müsse die Nato werden, forderte er.

Doch die Bündnispartner werden sich nur in Ansätzen einigen, was aus Rasmussens Worten folgt. Die östlichen Mitglieder wie Polen oder die baltischen Staaten wollen eine Stationierung zusätzlicher Truppen in ihren Ländern, um Russland von weiteren Annexionen wie auf der Krim oder von Aggressionen wie im Osten der Ukraine abzuschrecken. Deutschland, aber auch Frankreich oder Großbritannien geht das zu weit, Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen sprach vom richtigen Maß zwischen Selbstbewusstsein und Besonnenheit…
Die USA gehen voran, indem sie kurzfristig ihre Truppen in Osteuropa verstärken und intensiver mit Nichtmitgliedern wie der Ukraine, Georgien oder Moldau zusammenarbeiten. Deutschland, Polen und Dänemark wollen das Hauptquartier des Multinationalen Korps Nordost im polnischen Stettin aufstocken. Und es soll eine stärkere Luftraumüberwachung in den baltischen Staaten und mehr gemeinsame Manöver und Lehrgänge geben…
Für die östlichen Länder und jene, die seit Langem darauf drängen, die Militärbudgets in Europa wieder zu erhöhen – wie etwa Rasmussen oder die Amerikaner –, ist die Richtung klar: Rückkehr zu Abschreckung und Verteidigung; mehr Präsenz, mehr Rüstung.
Quelle: Zeit Online

 

Anmerkung WL: Ein kriegstreiberischer Artikel in der ach so bürgerlich betulichen Zeit.
Zur Erinnerung: Die Zeit, vor allem Josef Joffe, befürwortete schon den Irak-Krieg.

 

Kurt Tucholsky 1890 - 1935

Der Vorteil der Klugheit besteht darin, dass man sich dumm stellen kann.
Das Gegenteil ist schon schwieriger.

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