Müllgebühren im Landkreis werden erneut gesenkt

Veröffentlicht am 10.07.2012 in Regionalpolitik

Mit Genugtuung im Sinne der Bürgerinnen und Bürger im Landkreis Neumarkt nahmen die Mitglieder der SPD-Kreistagsfraktion die Mitteilung von Fraktionsvorsitzendem Helmut Himmler entgegen, wonach ab 2013 die ohnehin schon sehr günstigen Abfallgebühren um 20 % gesenkt werden können bzw. müssen.

Ursächlich für diese positive Entwicklung seien günstige Ausschreibungsergebnisse der entsorgenden Unternehmen sowie – was Verbandsrat Andre Radszun betonte – „die hervorragende Arbeit des Zweckverbands Müllerverwertung Schwandorf“. Im dortigen Müllkraftwerk wird bekanntlich der Restmüll aus dem Landkreis Neumarkt sehr kostengünstig thermisch verwertet.

Die 50/60 Liter Restmülltonne wird ab 2013 nur noch 60 Euro statt bisher 75 Euro kosten und bei der 120-Liter-Tonne liegen die Kosten dann bei 90 Euro statt aktuell 112 Euro.
Erwin Jung machte deutlich, dass die SPD-Fraktion im Kreistag es künftig keinesfalls mehr hinnehmen werde, dass zu hohe Gebührenrücklagen gebildet werden, welche vor zwei Jahren auf eine nicht mehr akzeptable Größenordnung von 5,7 Millionen Euro angewachsen war. Das von den Gebührenzahlern zu viel vereinnahmte Gebührenaufkommen müsse – so Himmler – zeitnah an die Bürger in Form von Gebührensenkungen zurückgegeben werden. Gegen eine gewisse Gewinnrücklage zum Ausgleich von starken Gebührenschwankungen sei allerdings nichts einzuwenden.

Sehr angetan waren die Sozialdemokraten von der intensiven und informativen Aussprache mit Studiendirektor Bernhard Schiffer, dem Leiter des Willibald-Gluck-Gymnasiums. Kreisrat Stefan Großhauser plädierte eindringlich für mehr Zeit für Bildung und Entwicklung der Jugendlichen. Schiffer hingegen meinte, die Lehrerschaft – die mehrheitlich gegen die Einführung des G 8 gewesen sei – wünsche sich jetzt im Interesse der Schülerinnen und Schüler eine Zeit der Konsolidierung und Ruhe vor erneuten Reformen.

Völlige Übereinstimmung herrschte hinsichtlich des weiteren Ausbaus der Ganztagsbetreuung am WGG, worauf Erna Späth und Barbara Schierl größten Wert legen. Bernhard Schiffer will für jeden Jahrgangszug von der 5. bis zur 10. Klasse ein entsprechendes Angebot aufbauen. Im Raumprogramm für den Neubau des Gymnasiums sind diese Ziele bereits eingearbeitet. Großes Lob spricht die SPD-Kreistagsfraktion der Schule für die vielfältigen Aktionen im Rahmen von „Schule ohne Rassismus – Schule mit Toleranz“ sowie der Kooperation mit der Schwarzachtalschule Berg aus.

Der Berchinger Kreisrat Josef Mayer informierte seine Fraktionskollegen detailliert über „windige Windfonds“ und riet den an solchen Fonds interessierten Bürgern, die Hochglanzbroschüren der Fondsgesellschaften intensiv zu prüfen. Oftmals sehe die Realität der Rendite nämlich ganz anders aus als die blumigen Versprechen von satten Erträgen für die Geldanleger.

 

Kurt Tucholsky 1890 - 1935

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