Mehrzweckhalle und Hallenbad in Berg

Veröffentlicht am 27.11.2008 in Kommunalpolitik

SPD-Berg will Mehrzweckhalle mit Hallenbad sanieren und neu gestalten

Berg - Die Gemeinderäte der SPD-Berg und Bürgermeister Helmut Himmler wollen nach den inhaltlichen Veränderungen hin zu verlässlichen Ganztagsbetreuungen in Kinderkrippe, Kindergärten und Schule jetzt auch die Vorarbeiten für die Um- und Neugestaltung des Schulzentrums mit Hallenbad an der Schulestraße entschieden und mit klaren Vorgaben zur Weiterentwicklung der Gemeinde angehen.

Nachdem die Sanierung des großen Hauptschulgebäudes und der Pausenhöfe für die Grund und Hauptschule bereits abgeschlossen sind, soll von Dezember 2009 bis September 2010 die vollständige Sanierung des Grundschulkomplexes mit Einbau einer Mensa und weiterer Fachräumen für die Nachmittagsbetreuung und den Ausbau der musischen Angebote durchgeführt und abgeschlossen werden.

Anschließend - so die Gemeinderatsfraktion und Bürgermeister Helmut Himmler unisono - werden Zug um Zug das Hallenbad und die Zweifachturnhalle generalsaniert und umgebaut. Norbert Nießlbeck informierte seine Gemeinderatskollegen über die intensive und vielfältige Nutzung des Hallenbades und die Arbeit der Wasserwacht mit Kindern und Jugendlichen. Inzwischen werde die Wasserwacht von Mitgliedern der Gruppe geführt, die als Kinder der Wasserwacht beigetreten sind und sich über Jahrzehnte im Verein engagiert hätten.

Die Sprecherin der SPD-Fraktion im Gemeinderat, Lisa Kienlein, begründete ausführlich die Zielsetzung, die Zweifachturnhalle nicht nur zu sanieren und energetisch zu optimieren bis hin zu einer großflächigen Fotovoltaikanlage auf dem Flachdach, sondern die Funktionalität und Verwendbarkeit für die Gemeinde und damit die Bevölkerung zu erweitern. Die Halle solle umgebaut werden zu einer Mehrzweckhalle mit Bühne und Bewirtungsmöglichkeit, so dass Veranstaltungen mit rund 300 Besuchern durchgeführt werden können.

Bürgermeister Helmut Himmler sprach von ortsplanerischen Besonderheiten, die auf den Gemeinderat zukämen, denn neben den Hochbaumaßnahmen würden auch der Parkraum an Schule und Hallenbad völlig umgestaltet und durchgrünt.

Nachdem mit dem Sophie-Scholl-Park die Gestaltung der Mitte von Berg abgeschlossen sei, müsse das große Areal im Umgriff von Schule, Turnhalle und Hallenbad mit Sportplätzen zu einer "städtebaulichen und ästhetischen Weiterentwicklung von Berg" führen. Mit Architekt Wolfgang Knychalla und seinen Fähigkeiten - so Himmler - werde das auch gut gelingen.

Stellvertretender Bürgermeister Georg Späth sprach von finanziellen Gewaltakten, erinnerte aber an die großen Investitionen der Gemeinde in den vielen Orten der Kommune mit Bau von Plätzen und Erneuerung der gesamten technischen Infrastruktur - "und das bei relativ geringer Kostenbeteiligung der Bürger bzw. Haushalte".

Betreuung im Vorschulalter und qualitativ gute Schulen in Berg und Sindlbach sowie eine möglichst hohe Lebensqualität für die Bürgerinnen und Bürger bleibe Richtschnur politischen Handelns in Berg. Daher werde die SPD mit ihren Bürgermeistern in Berg das Aufgabengebiet Breitbandversorgung jetzt auch entschieden anpacken, da die zuständige Deutsche Telekom der ländliche Raum im Umgriff von Ballungsräumen nicht weiter interessiere. "Die Telekom will bei uns nur kassieren, nicht aber investieren", so Späth.

 

Kurt Tucholsky 1890 - 1935

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