Martin Walser verlangt Abzug der Bundeswehr aus Afghanistan

Veröffentlicht am 09.07.2009 in AntiFa/Migration

Der Schriftsteller Martin Walser hat Bundeskanzlerin Angela Merkel in einem offenen Brief zum Abzug der deutschen Soldaten aus Afghanistan aufgefordert. «Zuerst keine Verstärkungen mehr, dann allmählich abziehen. Den Frieden erklären! Der Westen ist nicht darauf angewiesen, sich militärisch durchzusetzen», heißt es in dem Brief, den die Wochenzeitung «Die Zeit» veröffentlicht.Walser bestreitet nach Angaben der «Zeit» die Behauptung, bei dem Einsatz gehe es um die Verteidigung Deutschlands gegen den Terrorismus. «Ich behaupte: Wer den Terrorismus militärisch bekämpft, stärkt ihn.»
Der 82 Jahre alte Schriftsteller vergleiche die Lage in Afghanistan mit dem Vietnam-Krieg der USA: «Der dieser Tage verstorbene Robert McNamara, seinerzeit Befehlshaber in Vietnam, hat in seinen Memoiren über diesen Krieg geschrieben: Wir haben uns geirrt, schrecklich geirrt.

Der Irrtum hat mehrere Millionen Menschen das Leben gekostet.»

Der Autor hatte auch in der Vergangenheit in seinen Romanen oder in Reden zu politischen Fragen Stellung genommen. Kritisiert wurde er vor allem wegen seiner Rede anlässlich der Verleihung des Friedenspreises des deutschen Buchhandels 1998 in der Frankfurter Paulskirche. Darin hatte er vor einer «Instrumentalisierung des Holocaust» gewarnt. (dpa)

 

Kurt Tucholsky 1890 - 1935

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Das Gegenteil ist schon schwieriger.

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