Marodes Atommülllager: Die wachsende Gefahr von Asse II

Veröffentlicht am 08.02.2019 in Umwelt

13.000 Liter Wasser laufen jeden Tag in das einsturzgefährdete Atommülllager Asse II in Niedersachsen. Im schlimmsten Fall könnte der radioaktive Abfall in das Grundwasser dringen. Wie groß ist die Gefahr?

Die Fahrt geht vorbei an abgeernteten Feldern, durch die flachhügelige Landschaft rings um Wolfenbüttel, südlich von Braunschweig. Mittendrin liegt, dicht bewaldet, der Höhenzug Asse. 500 Meter unter der idyllischen Landschaft laufen jeden Tag über 13.000 Liter Wasser ins einsturzgefährdete Atommülllager Asse II. Die Menschen in den kleinen Dörfern am Fuße der Asse sind alarmiert.
„Es sind ja nicht wenige Mengen. Wenn man sich alleine überlegt: diese 102 Tonnen Uran, 87 Tonnen Thorium, dann diese 28 Kilogramm Plutonium. Und dann haben wir noch einen Mix von ganz vielen verschiedenen chemotoxischen Mitteln, Pflanzenschutzmitteln. Wir haben circa 500 Kilogramm Arsen. Und Plutonium ist ja nicht nur radioaktiv, es ist ja schon in Staubkorngröße tödlich. Darüber darf man gar nicht nachdenken, was passiert, wenn dieser Schacht absaufen sollte, das wäre ja noch möglich. Und der Berg durch seinen Druck das wirklich nach oben presst. In das Grundwasser. Das ist eine Katastrophe.“
Quelle: Deutschlandfunk

 

Kurt Tucholsky 1890 - 1935

Der Vorteil der Klugheit besteht darin, dass man sich dumm stellen kann.
Das Gegenteil ist schon schwieriger.

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