Kultur – Tourismusachse Nürnberg – Wien als transnationalen Projekt in Vorbereitung: Berg, Parsberg und Lupburg wollen s

Veröffentlicht am 29.07.2009 in Regionalpolitik

Berg/Hofkirchen – Sehr zufrieden trat Bürgermeister Helmut Himmler am Montag Abend die Rückreise von einem Kooperationstreffen in Hofkirchen/Oberösterreich an, wo der Berger Bürgermeister mit seinem Kollegen Wolter aus der Gemeinde Hartenstein im Nürnberger Land mit Bürgermeister Martin Raab von der Gemeinde Hofkirchen im Mühlkreis und verschiedenen Regionalmanagern aus Bayern und Oberösterreich das Projekt „Erlebte Geschichte an der ehedem bedeutenden Handelsachse Nürnberg – Wien“ erörterten.

Kultur – Tourismusachse Nürnberg – Wien als transnationalen Projekt in Vorbereitung: Berg, Parsberg und Lupburg wollen sich beteiligen

Berg/Hofkirchen – Sehr zufrieden trat Bürgermeister Helmut Himmler am Montag Abend die Rückreise von einem Kooperationstreffen in Hofkirchen/Oberösterreich an, wo der Berger Bürgermeister mit seinem Kollegen Wolter aus der Gemeinde Hartenstein im Nürnberger Land mit Bürgermeister Martin Raab von der Gemeinde Hofkirchen im Mühlkreis und verschiedenen Regionalmanagern aus Bayern und Oberösterreich das Projekt „Erlebte Geschichte an der ehedem bedeutenden Handelsachse Nürnberg – Wien“ erörterten.

Gemeinsamen Ziel aller an dem Projekt interessierten Gemeinden – auch Parsberg und Lupburg aus dem Landkreis Neumarkt wollen sich beteiligen – ist die Förderung des Kulturtourismus und die Schaffung von Bewusstsein für die jeweilige lokale Geschichte.

Die einzelnen Gemeinden – davon Gnadenberg in der Gemeinde mit der Ruine des ehemaligen Birgittenklosters – wollen sich mit modernen Medien und einer modernen Konzeption präsentieren, um durch mehr Tourismus und an Kultur interessierter Bürger insbesondere aus dem Großraum Nürnberg die lokale Wertschöpfung zu erhöhen. Alle Beteiligten sehen diesbezüglich enorme Potentiale für die Zukunft, sofern man sich als Kommune angemessen und zeitig positioniert.

Die Burgen und Ruinen in den teilnehmenden Gemeinden sollen mit einem mobilen Informations- und Ausstellungssystem erschlossen werden, das den Besuchern die jeweilige Geschichte präsentiert. Grundlage ist eine Digitalisierung von kunst-, bau- und landesgeschichtlichen Inhalten, die mit audio- visuellen Methoden erlebbar gemacht werden und die im Ausstellungswesen heute gemeinhin als Augmented Reality (erweiterte Realität) umschrieben werden.

Der Besucher wird von mobilen, wetterfesten, mit Monitoren ausgestatteten Rollups, die an markanten Punkten aufgestellt werden, informiert. Weitere Inhalte könnten mittels Cinemizer – Brillen für 3-D-Animationen dargestellt werden. Darüber hinaus werden die übrigen touristisch interessanten Objekte der Region für Wanderer und Radfahrer mittels eines tragbaren elektronischen Führers erschlossen, der Informationen visuell über ein Display und durch Tonübertragung widergibt Die im Internet zugängigen Informationen werden über ein touristisches Informationsportal bereits vor dem Besuch der Objekte zur Verfügung gestellt. Dem potentiellen Besucher wird dadurch die Reisevorbereitung erheblich erleichtert

Das gemeinsam einzuführende Führungssystem wird den Gästen und Bürgern der jeweiligen Region zur Verfügung stehen und durch die neuartigen Präsentationstechniken das Interesse an historischen Gebäuden und Ruinen sowie an der mittelalterlichen Geschichte im Allgemeinen erhöhen mit dem Gewünschten Nebeneffekt – so Himmler – dass das Bewusstsein für die eigene Region vertieft werden kann.

Die Gemeinde Berg will Gnadenberg, „den geschichtsträchtigern Ort schlechthin“, vor der Haustür von Nürnberg entsprechend präsentieren, nachdem mit dem Klostermühlenmuseum und dem Industriedenkmal Ludwigskanal und dem Projekt „Kunst am Kanal“ weitere vorzeigbare Objekte in unmittelbarer Nähe bereits vorhanden sind.

Das Gesamtprojekt soll als transnationales Projekt entwickelt und umgesetzt werden mit dem positiven Effekt, dass die EU wohl 70 Prozent der Kosten tragen wird. Himmler geht für Gnadenberg allenfalls von Kosten in Höhe von 100.000 Euro aus, so dass der Finanzierungsanteil der Gemeinde Berg überschaubar ist.

Der Gemeinderat wird sich am Donnerstag erneut mit der Thematik befassen und eine Entscheidung hinsichtlich der anstehenden Umsetzung treffen.

 

Kurt Tucholsky 1890 - 1935

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