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Helmut Himmler, Bürgermeister.

Otto Wels - 1933 :

"Freiheit und Leben kann man uns nehmen, die Ehre nicht!"

Abraham Lincoln :

Man kann einige Menschen die ganz Zeit zum Narren halten
und alle Menschen einige Zeit, aber man kann nicht alle Menschen
die ganze Zeit zum Narren halten.

Revolution-Bayern :

Na mach´ma halt a Revolution, dass endli wiada a Rua is!---Bayern 1918

 

Konzept der „Bürgerhalle Berg“ präsentiert :

Kommunalpolitik

Am Gründonnerstagabend waren neben dem Gemeinderat viele interessierte Bürgerinnen und Bürger in die Aula der Schwarzachtalschule gekommen, um sich über die Machbarkeitsstudie des Architekturbüros Berschneider aus der Nachbargemeinde Pilsach zu informieren und anschließend intensiv zu diskutieren.

In der Gemeinde Berg ist zu entscheiden, ob der bestehende Gebäudekomplex aus Hallenbad und Zweifachturnhalle bei Kosten von rund 8 Millionen Euro saniert werden soll oder ob für die kommenden Jahrzehnte die Sport- und Kulturinfrastruktur durch eine sog Bürgerhalle mit vielfältigen Nutzungen – Schul- und Vereinssport, kulturelle und gesellschaftliche Veranstaltungen, überregionale Turniere und Wettkämpfe, Konzerte, Tagungen – ersetzt werden soll.

Architekt Johannes Berschneider, Projektleiter Rico Lehmeier und Landschaftsplaner Josef Ganhartner aus Deggendorf erläuterten das ortsplanerische Konzept im Bereich Festplatz, Buswendeplatz, Parkplatz mit Neugestaltung der Schulstraße.
Bürgermeister Helmut Himmler sprach von einer dreifachen Aufgabenstellung: Ortsgestaltung Berg, energetische Sanierung bzw. Optimierung mit Weiterentwicklung der sportlichen und kulturellen Infrastruktur mit dem größtmöglichen Nutzen für die Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde Berg. Mit der Machbarkeitsstudie liege nunmehr nach dem Sanierungsgutachten für Hallenbad und Turnhalle ein weiterer Baustein des Entscheidungsprozesses vor, wobei keineswegs eine Vorentscheidung für die eine oder andere Variante gefallen sei. Sofern es zu einer Kooperation mit dem Landkreis komme, gebe es durchaus auch die Möglichkeit der Sanierung des Hallenbads mit den damit verbundenen Vorteilen.

Die Architekten Berschneider und Lehmeier zeigten in einer Präsentationen die umfangreichen Nutzungsmöglichkeiten des Gebäudes mit vielen Visualisierungen – die bei Besuchern und Gemeinderäten viel Lob fand. Die Multifunktionshalle könnte auf dem Areal des früheren Festplatzes errichtet werden.
Die modernst geplante Halle mit Außenmaßen von 22x40 Meter und einem für den Handball-Spielbetrieb geeigneten Spielfeld erhält einen großzügig geplanten, mit Großbäumen durchgrünten Platz vor dem Eingang und einen weiten, hellen Foyer-Bereich vor den Zugängen zur Halle.
Für Veranstaltungen kann das neue Gebäude mit 800 Plätzen bestuhlt werden und bei einer Möblierung mit Tischen wäre immer noch Platz für 500 Besucher. Die Baukosten für das futuristische Gebäude schätzte Rico Lehmeier auf ca. 4,9 Millionen Euro, Zuwendungen bis 1,3 Millionen Euro wären möglich. Dazu kämen weitere ca. 1,9 Millionen Euro für die Neugestaltung des jetzigen Areals Hallenbad mit Turnhalle, Abbruchkosten und Gestaltung des dortigen Parkplatzes. Hierfür würde sich die Gemeinde für ein Städtebauprojekt bewerben.
Nach der intensiven Diskussion – in der auch immer wieder die Vorteile des Hallenbads für Kinder, die Schulen, Senioren und den Schwimmsport betont wurden – sprach Bürgermeister von einem denkwürdigen Abend, denn trotz kontroverser Diskussion sei diese vor großem Respekt für alle vorgetragenen Argumente geführt worden.
Für den Schwimmsport und die Möglichkeit Schwimmen zu lernen müsse es neben dem landkreiseigenen Hallenbad in Parsberg auch im bevölkerungsreichen Norden des Landkreises ein Hallenbad geben. Das könne in Neumarkt, aber auch in Berg stehen. Eine langfristig angelegte Kooperation mit dem Landkreis zur Sicherung des Schwimmunterrichts für die weiterführenden Schulen einschließlich gemeinsamer Finanzierung sei denkbar.

 

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