Kinderkrippe Berg hat Betrieb aufgenommen

Veröffentlicht am 21.01.2010 in Familie

Am Donnerstag überzeugten sich Stefan Pruy, Leiter des Neumarkter Jugendamtes, mit Dagmar Bauer vom Landratsamt, Pfarrer Werner Müller, Tagestättenleiterin Annelies Schraufl sowie Geschaftsleiterin Annemarie Götz und Bürgermeister Helmut Himmler von der Funktionalität der Einrichtung und der wahrlich hochwertigen Ausstattung der Räumlichkeiten. Die Krippe ist auf 12 Kinder ausgelegt, wobei je nach Buchungszeit zusätzliche Kinder in der neuesten Betreuungseinrichtung Aufnahme finden können.
Im Zuge der Familienförderung trägt die Kommune auch die Kosten für das letzte Kindergartenjahr für Kinder aus der Gemeinde Berg.

Auch wenn die Außenanlagen erst im Laufe des Frühjahrs fertig gestellt werden können – die Kinderkrippe Berg hat jetzt nach relativ kurzer Bauzeit mit vorerst acht Kindern ihren Betrieb aufgenommen.

Die angemeldeten Kinder werden im Rahmen des „Berliner Eingewöhnungsmodells“ schrittweise aufgenommen und betreut. Diese Eingewöhnungsphase gestaltet sich nach Angaben von Annelies Schraufl erwartungsgemäß relativ lange. So sind in den ersten Wochen Mütter und Väter im Gruppenraum anwesend und erst nach einer gewissen Zeit werden erste Trennungsversuche gewagt. Bei diesem Prozess sei viel Geduld und Einfühlungsvermögen gefragt. Erst bei der folgenden Stabilisierungsphase übernehmen die drei Erzieherinnen die Betreuung der Krippenkinder ganz, agieren als Spielpartnerinnen und versorgen die Kinder.

Die Vertreter des Landratsamtes betonten die teilweise „luxuriöse Bauweise und Ausstattung“ der Krippe, hatten aber auch einige kritische Anmerkung und Verbesserungsvorschläge für das 490 000-Euro-Projekt mitgebracht.

Für Bürgermeister Helmut Himmler ist entscheidend, dass in Berg zu Beginn des Jahres die letzte Betreuungslücke geschlossen werden konnte und den Familien jetzt umfassende, differenzierte Betreuungsangebote von der Krippe bis zum Hort zur Verfügung stehen.

Im Zuge der Familienförderung trägt die Kommune auch die Kosten für das letzte Kindergartenjahr für Kinder aus der Gemeinde Berg – egal ob sie in Berg, Altdorf oder Nürnberg untergebracht sind und der Bürgermeister die Kostenübernahme zugesagt hat.

Die Gemeinde übernimmt demzufolge den Elternbeitrag bis zu 55 Euro pro Monat für eine tägliche Buchungszeit von vier bis fünf Stunden, höchstens jedoch die tatsächliche Höhe des geleisteten Elternbeitrags.
Anträge auf entsprechende Förderung können jeweils erst am Ende des Kindergartenjahres bei der Gemeinde gestellt werden, da die Betreuung des Vorschulkindes sowie die geleisteten Elternbeiträge von der besuchten Kindertageseinrichtung bestätigt werden müssen, bevor eine Auszahlung erfolgt.
Bürgermeister Himmler sieht die beschlossene Förderung als "klares Signal an Kinder und Familien". Die Gemeinde rede nicht nur - "wie der Staat" - von Familienfreundlichkeit und Unterstützung von Kindern, sondern habe auch die erforderlichen Entscheidungen getroffen.

 

Kurt Tucholsky 1890 - 1935

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