Katharina von Pommern - Todestag würdig begangen und Kunstwerk in Vorbereitung

Veröffentlicht am 07.03.2010 in Lokalpolitik

Heute erinnerte Pfarrer Hans Reicherzer beim Sonntagsgottesdiesnt in St. Birgitta Gnadenberg anläßlich des Todestags der Katharina von Pommern 7. oder 12. März 1426) an das Wirken Katharinas und dass ohne sie das Birgittenkloster Gnadenberg nie entstanden wäre.
Am Gottesdienst und dem anschließenden Gedenken in der winterlichen Klosterruine nahmen auch das markgräfliche Gefolge aus Neumarkt sowie Bürgermeister Helmut Himmler teil. Himmler erklärte, dass die Gemeinde in diesem Jahr Katharina von Pommern in Unterölsbach ein würdiges Gedenken in Form eines Kunstwerke mit Informationstafel schaffen werde
In diesem Jahr sind es 590 Jahre, dass Katharina das Kloster Gnadenberg gegründet hat.

Die um 1390 geborene Katharina von Pommern - Stolp wurde 1407 mit dem jungen Pfalzgraf Johann verheiratet. Im Ehevertrag wurden der Braut Neumarkt und andere Orte als „Leibgeding“ zugesagt und sie brachte 40.000 Gulden Mitgift in die Ehe ein. Auf Bitten und Drängen seiner Ehefrau stiftete Johann das Kloster Gnadenberg am sog. Eichelberg, was für das kleine Fürstentum Johanns eine gewaltige Aufgabe bedeutete. Im Jahr 1420 genehmigte Papst Martin die Errichtung des Klosters gemäß den Regeln der heiligen Birgitta.

Katharina hatte mit Johann sechs Kinder, von denen aber nur der 1416 in Neumarkt geborene Christoph das Erwachsenenalter erreichte. Die Pfalzgräfin starb am 12. März 1426 und wurde im Kloster Gnadenberg beigesetzt, während ihr Ehemann Johann in Neunburg seine letzte Ruhe finden wollte.

 

Kurt Tucholsky 1890 - 1935

Der Vorteil der Klugheit besteht darin, dass man sich dumm stellen kann.
Das Gegenteil ist schon schwieriger.

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