In Berg weht wieder die Tibet-Flagge

Veröffentlicht am 10.03.2017 in Lokalpolitik

Heute und in den nächsten Tagen weht in Berg vor dem Rathaus am Sophie-Scholl-Platz die Schneelöwen-Flagge, die - wie in jedem Jahr - von Mitarbeitern des gemeindlichen Bauhofs am sog. Tibet-Tag gehisst wurde.

1949/1950 wurde das souveräne Tibet von der Volksrepublik China völkerrechtswidrig besetzt und

1951 annektiert. Der verzweifelte Widerstand des tibetischen Volkes gegen die Okkupanten fand am

10. März 1959 in einem Aufstand in Lhasa, der tibetischen Hauptstadt, seinen tragischen Höhepunkt.

Tausende von Tibetern kamen dabei ums Leben. Bürgermeister Helmut Himmler betonte am geschichtsträchtigen Sophie-Scholl-Platz, dass das

Schicksal der Menschen in Tibet jeden Menschen betreffe. Man dürfte Unrecht, Unterdrückung und

Missachtung der Menschenrechte niemals gleichgültig

hinnehmen wo immer dies auch geschehe.

Sophie-Scholl habe das nicht teilnahmslos hingenommen wie auch der Dalai Lama und das tibetische

Volk.

Jedes Volk habe das Recht auf Selbstbestimmung und das werde auch für das tibetische Volk eines

Tages wieder gelten. In den Gesellschaften der „freien Welt“ solle demzufolge so oft wie möglich auf niemals akzeptables

Unrecht hingewiesen werden. Dies sei letztlich Ausdruck von selbstverständlichen

Menschenpflichten.

Die Gemeinde Berg beteiligt sich daher seit vielen Jahren regelmäßig am „Tibet-Tag“.

 

Kurt Tucholsky 1890 - 1935

Der Vorteil der Klugheit besteht darin, dass man sich dumm stellen kann.
Das Gegenteil ist schon schwieriger.

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