Hohe Zufriedenheit mit Kinderbetreuung in Berg

Veröffentlicht am 18.10.2011 in Familie

So manche Gäste bei der „Zukunftskonferenz Ausbildung, Schule, Kindergarten“ waren erstaunt über die vielfältigen Betreuungsangebote in den fünf Kindertagesstätten in der Gemeinde Berg sowie die Arbeit im Jugendsinfonieorchester und der frühkindlichen musikalischen Erziehung.

Sigrid Hönig berichtete den zahlreich erschienenen Gästen im Hotel Lindenhof von ihrer Arbeit im Gemeinschaftshaus Loderbach. Im Bereich der musikalischen Früherziehung erhalten bis zum 6. Lebensjahr 60 Kinder Musikunterricht: Eltern-Kind-Musik, musikalische Früherziehung, Geige, Klavier, Akkordeon und Keyboard. Eigentlich, meinte Sigrid Hönig, seien die Kurse überfüllt, aber man nehme alle Kinder auf, um ihnen eine musikalische Grundbildung zu ermöglichen.

Von ebenso erfreulichen Ergebnissen konnte Hans Kratzer, der Vorsitzende des Jugendsinfonieorchesters, berichten. Nach seinen Angaben musizieren 100 bis 120 Kinder und Jugendliche in den verschiedenen Orchestern. Für das anstehende Wochenende des Orchesters auf dem Habsberg habe man 53 Anmeldungen. Ein gelungenes Ereignis sei im Sommer das Open-Air-Konzert des JSO im Sophie-Scholl-Park gewesen.
Bürgermeister Helmut Himmler würdigte die Arbeit von Sigrid Hönig und Klaus Rauchensteiner in Berg und bezeichnete sie als „absolute Glücksfälle für die Arbeit mit unseren Kindern und Jugendlichen“.

Trotz weniger Kinder sind die fünf Einrichtungen der vorschulischen Kinderbetreuung in Berg voll, da längere Betreuungszeiten nachgefragt werden und die Angebote Zug um Zug in den Vormittag konzentriert wurden. Insgesamt werden in Berg in der Kindertagesstätte St. Vitus Berg, dem Berger Kindernest, den Kindergärten St. Georg Loderbach, St. Jakous Sindlbach sowie St.-Birgitta Unterölsbach 250 Kinder betreut, darunter in Berg 13 Krippenkinder und 21 Kinder im Schulhort.
Thematisiert wurde bei der Zukunftskonferenz auch die zuverlässige, durchgängige Betreuung während aller Schulferien.

Die Gemeinde wird im November eine Elternbefragung zur Ermittlung des Betreuungsbedarfs durchführen und gegebenenfalls ein entsprechendes umfassendes Betreuungsangebot in allen Ferienzeiten bereitstellen – in Kooperation mit dem bestehenden Hort.

Die Gemeinde – so Bürgermeister Himmler – wolle in Zusammenarbeit mit der Kirche im Sinne einer optimalen Familienpolitik in Schulen und Kindergärten bestmögliche und bedarfsgerechte Betreuungsangebote garantieren und darüber hinaus seien die familienpolitischen Leistungen der Kommune beachtlich:
Neben dem kostenfreien Kindergartenjahr mit Kosten von zuletzt 48.000,- Euro seien die Angebote der Mittags- und Nachmittagsbetreuung an der Schule kostenfrei, obwohl die Gemeinde dort eigenes Personal beschäftige – inzwischen seien das in Berg und Sindlbach zwischen 10 und 15 Personen. Die Gemeinde finanziere den Unterricht für die verschiedenen Orchester des JSO Berg und auch der Eintritt im Hallenbad sei für Kinder und Jugendliche frei.

 

Kurt Tucholsky 1890 - 1935

Der Vorteil der Klugheit besteht darin, dass man sich dumm stellen kann.
Das Gegenteil ist schon schwieriger.

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