Hier wird der Rotstift angesetzt-komische Familienministerin

Veröffentlicht am 18.07.2010 in Familie

Schlimmer als dieser ängstliche Dilettantismus ist jedoch Schröders Mangel an Realitätssinn. Die Ministerin vergisst, dass die reiche Bundesrepublik ein dramatisches Problem hat: Kinderarmut.

Nun wird bekannt, dass Schröders Referentenentwurf bei Geringverdienern weitere Kürzungen vorsieht. Wer ein niedriges Gehalt hat und deshalb zusätzlich einen Minijob annehmen muss, soll künftig weniger Elterngeld bekommen. Ähnlich trifft es Paare, die den staatlichen Kinderzuschlag erhalten, sowie Eltern, die ihren winzigen Verdienst mit einem Hartz-IV-Zuschlag aufstocken.

Schröders Pläne sind ungeschickt und unanständig zugleich. Ungeschickt, weil die Ministerin versucht, Zumutungen nur portionsweise öffentlich zu machen. Den Ärger, den sie damit jetzt bekommt, hätte sie sich teilweise erspart, wenn sie alle Grausamkeiten früh benannt hätte.

Jedes sechste Kind wächst in einer von Armut bedrohten Familie auf; seit Jahren gelingt es dem Land nicht, daran etwas zu ändern. Wird Schröders Plan umgesetzt, rutschen wieder Tausende Kinder in die Armut. Wenn gleichzeitig Familien mit höchsten Einkommen verschont werden, ist das obszön. Selbst ein paar Koalitionspolitiker haben das begriffen. Bloß Kristina Schröder noch nicht

 

Kurt Tucholsky 1890 - 1935

Der Vorteil der Klugheit besteht darin, dass man sich dumm stellen kann.
Das Gegenteil ist schon schwieriger.

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