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Helmut Himmler, Bürgermeister.

Otto Wels - 1933 :

"Freiheit und Leben kann man uns nehmen, die Ehre nicht!"

Abraham Lincoln :

Man kann einige Menschen die ganz Zeit zum Narren halten
und alle Menschen einige Zeit, aber man kann nicht alle Menschen
die ganze Zeit zum Narren halten.

Revolution-Bayern :

Na mach´ma halt a Revolution, dass endli wiada a Rua is!---Bayern 1918

 

Helios-Kliniken - Sparen an der Heilung :

Gesundheit

Fast 700 Ärzte der Helios-Kliniken schlagen Alarm: Zugunsten der Konzernprofite würden die Bedürfnisse der Patienten hintangestellt. Helios ist einer der größten privaten Krankenhauskonzerne in Deutschland.--Frankfurter Rundschau, 22.3.2011

Hunderte Ärzte der Helios-Kliniken haben schwere Vorwürfe gegen die Konzernleitung erhoben. In einem Brief kritisieren sie, dass in den Krankenhäusern die medizinischen Bedürfnisse der Patienten zunehmend weniger beachtet würden. „An die Stelle medizinisch motivierter Entscheidungen tritt zunehmend ein Kampf um die Einhaltung betriebswirtschaftlicher Vorgaben und Benchmark-Erfüllung“, schreiben sie an den Vorstandsvorsitzenden, Francesco De Meo.

Die Ärzte halten diese Entwicklung für „höchst bedenklich“ und „nicht akzeptabel“, wie aus dem Kreis der Unterzeichnenden verlautet. Der Brief wurde innerhalb einer Woche von 688 Ärzten des Konzerns unterschrieben.

Helios ist einer der größten privaten Krankenhauskonzerne in Deutschland. Das Unternehmen mit Sitz in Berlin betreibt 63 Krankenhäuser und 28 Medizinische Versorgungszentren in ganz Deutschland und versorgt so jährlich mehr als zwei Millionen Patienten. Im vergangenen Jahr ist der Gewinn deutlich stärker gestiegen als der Umsatz. Dies bedeutet, dass die Kosten je Patient deutlich gesenkt wurden. Während der Umsatz um vier Prozent auf 2,5 Milliarden Euro zulegte, stieg der Gewinn vor Zinsen und Steuern fast viermal so schnell und erreichte ein Plus von 15 Prozent. Trotz Umsatzwachstum und der Übernahme eines weiteren Krankenhauses ist die Gesamtzahl der Mitarbeiter im Vergleich zum Vorjahr nicht gestiegen.

Die Ärzte beklagen in dem Brief einen „zunehmend schärferen Ton gegenüber dem gesamten medizinischen Personal in vielen Häusern“. Der Druck auf medizinische Entscheidungsträger zeige sich in einem als „Abmahnungskultur“ empfundenen Umgang.

Der Hilferuf der Ärzte ist bitter nötig. Der Pflegenotstand ist jedoch beileibe nicht nur bei den Helios-Kliniken traurige Realität, sondern betrifft nahezu alle privatisierten Krankenhäuser im Lande. Das ist der Politik sehr wohl bekannt. Es ist an der Zeit, die Öffentlichkeit für dieses Thema zu sensibilisieren, denn nur so wird die Politik endlich auf diese skandalösen Umstände reagieren.

 

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