Gemeinsamer Widerstand gegen die Stromtrasse – Vereinsgründung Bayern in Vorbereitung – Desinteresse der Lokalpolitik im

Veröffentlicht am 11.03.2014 in Regionalpolitik

Die Gemeinde Berg werde sich auf jeden Fall an dem zu gründenden Verein beteiligen und sich auch finanziell im Interesse ihrer betroffenen Bürgerinnen und Bürger angemessen engagieren.

Nach Aussage des Berger Bürgermeisters Helmut Himmler seien bei der „Trassenkonferenz Pegnitz“ am 24. Februar drei wesentliche Inhalte mit jeweils  nahezu einstimmiger Mehrheit aller Konferenzteilnehmer beschlossen worden:

 

  1.  Verhinderung der Stromtrasse (HGÜ Gleichstrompassage Süd-Ost)
  2.  Deckung der  Energiebedarfe über regionale, dezentrale Versorgungsstrukturen
  3.  Vernetzung der kommunalen Gegenwehr durch  Gründung eines Vereins aus den betreffenden Städten und Gemeinden, der mit einem finanziellen Beitrag pro Einwohner ausgestattet werden soll.

 

Bürgermeister Uwe Raab hat mit seinen Mitarbeitern der Stadtverwaltung Pegnitz jetzt einen  Satzungsentwurf für eine entsprechende Vereinsgründung erarbeitet, der in den kommenden Wochen in den Gremien der von der Stromtrasse bedrohten Städte, Märkte und Gemeinden in Bayern beraten werden soll. Mitglieder des Vereins können demnach bayerische Gebietskörperschaften werden.

Zweck des Vereins wäre die Förderung des bürgerschaftlichen Engagements zugunsten gemeinnütziger Zwecke. Der Zweck würde verwirklicht durch Maßnahmen, welche die Energiewende voranbringen. Energiewende meint dabei die Realisierung einer nachhaltigen Energieversorgung in den Sektoren Strom, Wärme und Mobilität mit insbesondere erneuerbaren Energien in regionalen Versorgungsstrukturen. Dies geschieht mittels

a)die Bürger aufklärende Veranstaltungen,
b)Herausgabe und Verbreitung von Informationen für die Bürger,
c)Förderung, Koordination und Vertretung von Bürgerinitiativen,
d)Information über und Organisation von Veranstaltungen gegen die geplante HGÜ Süd-Ost als einer der Energiewende widersprechenden Stromtrasse.

 

Zur Finanzierung der anstehenden Aufgaben – Personalkosten, rechtliche Auseinandersetzungen im Rahmen des weiteren Verfahrens – soll ein  Beitrag von z. B. einem Euro pro Einwohner und Jahr   erhoben werden. Himmler hat in einem Gespräch vor drei Wochen seinem SPD-Kollegen in Pegnitz bereits seine Unterstützung für den vorgesehenen Weg mitgeteilt. Man brauche für einen Zeitraum von mindestens zwei Jahren eine solide finanzielle Basis, um  „fundierte und kompetente rechtliche Vertretung in der Auseinandersetzung mit der finanzstarken Gegenseite“ auch finanzieren zu können. Alle Gemeinden von Oberfranken bis nach Meitingen in Schwaben stellen mit ihren Bürgerinnen und Bürgern eine Macht dar und man sollte – so Himmler - auch eine gemeinsame Rechtsvertretung aller Gemeinden  für einem vermutlich lange andauernden Konflikt organisieren.

In Pegnitz seien alle betroffenen Regionen mit Bürgermeistern, Landräten, Angeordneten, Kommunalpolitikern, Bürgerinitiativen und Verbänden vertreten gewesen. Auch die BI´s aus dem Landkreis Neumarkt hätten gute Präsenz gezeigt. Komisch hingegen haben  er und viele Kollegen aus anderen Landkreisen die völlige Abwesenheit und das offenkundige Desinteresse der hiesigen Lokalpolitik aus Neumarkt bei der großen und bundesweit beachteten Trassenkonferenz empfunden.

Vor diesem Hintergrund sei die Skepsis der Bürgerinnen und Bürger gegenüber der Politik sehr verständlich und man setze daher von Seiten der Bürgerinitiativen auf das eigene Engagement, das aber längerfristig organisiert werden müsse.

 

Kommentare

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Let's look at why SPD is a stepping stone. Hard exnhustiag work, no respect, and very little pay. Hmmm why would anyone want to leave. I found out from one of my employees to come to SPD from House Keeping they had to take a reduction in pay. At my hospital their is a House Keeping Supervisor for days and a Lead House Keeper for nights, we have no official supervisor in SPD. Fixing the issue is paying our SPD Techs more and advocate thier importance. One last thought our SPD Techs have to be certified yet our OR Techs do not another hmmm moment?

Autor: Mansurbek, Datum: 08.06.2014, 07:55 Uhr


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I agree completely. Until hilpotass realize that the OR's success is directly linked to the success of the SPD, I feel that this will continue to be the norm and not the exception. However, you will find that some of your hardest working, most dedicated folks are long time SPD technicians. This line of work is difficult, both physically and mentally. Those that stick with it are often individuals with a strong work ethic and a desire to help patients come through surgery successfully. I pray that the day comes when the current trend of using the SPD as a sprinboard comes to an end, but it will take perseverance to see that through!

Autor: Viviane, Datum: 07.06.2014, 09:15 Uhr


Kurt Tucholsky 1890 - 1935

Der Vorteil der Klugheit besteht darin, dass man sich dumm stellen kann.
Das Gegenteil ist schon schwieriger.

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