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Helmut Himmler, Bürgermeister.

Otto Wels - 1933 :

"Freiheit und Leben kann man uns nehmen, die Ehre nicht!"

Abraham Lincoln :

Man kann einige Menschen die ganz Zeit zum Narren halten
und alle Menschen einige Zeit, aber man kann nicht alle Menschen
die ganze Zeit zum Narren halten.

Revolution-Bayern :

Na mach´ma halt a Revolution, dass endli wiada a Rua is!---Bayern 1918

 

Gemeinde Berg pflegt und entwickelt interkommunale Partnerschaften :

Regionalpolitik

Viele Aufgaben seien nach Auffassung des Berger Bürgermeisters Helmut Himmler nicht mehr in den gewohnten kommunalen Strukturen lösbar und daher werde zukunftsfähige Kommunalpolitik stark von sog. interkommunalen Kooperationen und Allianzen geprägt sein.

So mancher Aufgabenbereich müsse daher in Zusammenarbeit mit Nachbarkommunen angegangen und bewältigt werden.
Die Gemeinde arbeitet bereits in verschiedenen Bereichen mit ihren Nachbarn zusammen und Himmler will diese Kooperationen behutsam ausweiten. Im Bereich der Wasserversorgung kooperiert Berg mit der Gemeinde Burgthann, der „Pettenhofener Gruppe“ und der „Hammerbachtalgruppe“ über Zweckverbände bzw. über langfristig angelegte Liefer- und Investitionsverträge. Die Berger Wasserversorgung ist über einen Verbund auch mit den Stadtwerken Neumarkt zusammengeschlossen, so dass man sich gegenseitig bei Bedarf mit Trinkwasser versorgen kann. Langfristig seien durch die angedachte Zusammenarbeit der Stadtwerke mit der sog. Laaber-Naab-Gruppe sogar ganz andere und neue Versorgungsstrukturen auch für die Gemeinde Berg denkbar und möglich.

Mit der Stadt Altdorf gibt es Vereinbarungen zur sicheren Gewährleistung des Winterdienstes in der Bereichen Hagenhausen/Gnadenberg sowie Mauertsmühle/Eismannsberg. Darüber hinaus besuchen Schülerinnen und Schüler aus Burgthann, Altdorf und Lauterhofen das Berger Hallenbad für den Schwimmunterricht.
Sachgerecht und problemlos funktioniere auch der im letzten Jahr vereinbarte und mit Beginn des Schuljahrs 2010/1011 angelaufene Mittelschulverbund zwischen Berg-Lauterhofen und Pilsach. In der ARGE 8 arbeitet Berg mit den Gemeinden Lauterhofen, Pilsach, Velburg, Seubersdorf, Hohenfels, Parsberg und Lupburg an Zukunftsstrukturen der Region und möglichen Formen künftiger Zusammenarbeit.

In dieser Woche wird sich der Gemeinderat mit dem Projekt „Tourismus Schwarzachtal“ und der weiteren Zusammenarbeit mit den Partnern im Nürnberger Land von Altdorf beginnend über Burgthann, Schwarzenbruck, Feucht bis nach Wendelstein im Landkreis Roth befassen und die nötigen Entscheidungen über die Struktur einer gemeinsamen Vermarktungseinrichtung entscheiden. Mit seinen Kollegen Erich Odörfer und Heinz Meier, den Bürgermeistern in Altdorf und Burgthann, hat Himmler in den letzten Wochen auch über weitergehende Arbeitsgemeinschaften zwischen oberpfälzer und mittelfränkischen Kommunen diskutiert.

Gerade für den Norden des Landkreises – so der Berger Bürgermeister – sei der Großraum Nürnberg von größter Wichtigkeit. Die heimischen Betriebe haben in der fränkischen Nachbarschaft ein gewaltiges Betätigungs- und Absatzgebiet und auch viele Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde Berg seien täglich in Nürnberg, Altdorf, Erlangen oder Fürth, um ihrer Erwerbstätigkeit nachzugehen. Die Angebote in den Bereichen Kultur, Sport und Freizeit in den nahen Großstädten seien eine Bereicherung für viele Gemeindebürger und Teil der Lebensqualität in der „Brückengemeinde Berg“. Die Nähe zum Großraum Nürnberg biete Berg mit ihren 34 Orten auch angesichts demographischer Probleme sehr gute Entwicklungsmöglichkeiten. Man müsse aber auch beständig die Vitalität und Attraktivität des eigenen Lebensraumes weiterentwickeln, damit man die jungen Leute halten könne und der Wettbewerb mit den nahen Städten bestanden werde.

Daher sei der weitere behutsame Ausbau von Kooperationen mit den Kommunen im Nürnberger Land eine eminent wichtige Zukunftsaufgabe. Derzeit sei der Informationsfluss über die Bezirksgrenze hinweg punktuell, unsystematisch und keineswegs zufriedenstellend. Dieser Zustand sollte deshalb Schritt für Schritt verbessert werden und er erfahre diesbezüglich auch eine große Bereitschaft bei seinen Kollegen in der Nachbarschaft entlang der Schwarzach, dem neben dem Industriedenkmal Ludwigskanal gemeinsamen und verbindenden Gewässer.

 

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