Gemeinde Berg hat 2018 insgesamt 8,2 Millionen Euro Überschuss erwirtschaftet – 31,2 Mio Haushaltsvolumen

Veröffentlicht am 13.03.2019 in Kommunalpolitik

Die seit vielen Jahren schuldenfreie Gemeinde hat im letzten Jahr  einen Rekordhaushalt mit einem Volumen von 31,2  Millionen Euro einschließlich der sog. inneren Verrechnungen abgewickelt. Der Verwaltungshaushalt machte 14,3 Millionen Euro aus und der Vermögenshaushalt umfasste 16,9 Millionen Euro – ebenfalls ein Rekordwert.

Bürgermeister Helmut Himmler und Kämmerer Otmar Donhauser werden dem Gemeinderat in der nächsten Sitzung glänzende Zahlen im Rahmen der nunmehr erstellten Haushaltsrechnung des vergangenen Jahres 2018 vorlegen können. Trotz anhaltend hoher Bau- und Investitionstätigkeit konnte ein Rekordüberschuss in Höhe von beachtlichen 8,2 Millionen Euro erzielt werden.

Bürgermeister Helmut Himmler betont bei den jährlichen Bürgerversammlung „die ehernen und strikten Grundsätze der Haushaltswirtschaft“ in Berg mit seinen 34 Gemeindeteilen und aktuell 7.868 Einwohnern mit Hauptwohnsitz bzw. 8.225 Menschen mit Haupt- und Nebenwohnsitz in der Schwarzach-Kommune, die Mittelfranken mit der Oberpfalz verbindet. Solide Haushaltswirtschaft sei ein beständiger Markenkern der Kommunalpolitik in Berg, d. h. es müsse im Rathaus sorgsam und effizient mit dem Geld der Bürgerinnen und Bürger umgegangen werden. 

Die Bevölkerung ist in Berg 2018 erneut stetig gewachsen und die seit vielen Jahren schuldenfreie Gemeinde hat im letzten Jahr  einen Rekordhaushalt mit einem Volumen von 31,2  Millionen Euro einschließlich der sog. inneren Verrechnungen abgewickelt. Der Verwaltungshaushalt machte 14,3 Millionen Euro aus und der Vermögenshaushalt umfasste 16,9 Millionen Euro – ebenfalls ein Rekordwert. Die nunmehr fertig gestellte Jahresrechnung 2018 kann somit vom Rechnungsprüfungsausschuss geprüft werden. 
  
„Wir investieren auf Basis unserer Möglichkeiten derzeit und auch in den kommenden Jahren gewaltig in die Zukunft des Gemeinwesens und damit in die Lebensqualität der Bürgerinnen und Bürger“, so Bürgermeister Helmut Himmler bei der Kommentierung des vorgelegten Zahlenwerkes. Die Gelder fließen dabei sowohl in den Ausbau der technischen als auch der sozialen Infrastruktur in Berg. Die kommunale Sozialplanung ist ohnehin ein Schwerpunkt der kommunalen Investitionen. 
  
Einen Höchstwert in der Geschichte der Gemeinde hat man bei der sog. Zuführung von Geldern vom Verwaltungs- in den Vermögenshaushalt mit 4,25 Millionen Euro erzielt. Diese Summe bedeutet – da die schuldenfreie Kommune  keine Gelder für Zins- und Tilgungsleistungen aufwenden muss – zugleich die „freie Finanzspanne“, die mit projektbezogenen Zuschüssen des Staates de facto verdoppelt werden kann und ein hohes Maß an Zukunftsinvestitionen ermöglicht. 
  
Der Bürgermeister weist mit Genugtuung darauf hin, dass sämtliche laufenden und anstehenden Investitionen aus den vorhandenen Rücklagen und damit schuldenfrei finanziert werden können, z. B. das fertige Sport- und Kulturzentrum mit rund 13 Millionen, der sechste Kindergarten mit 1,7 Millionen Kosten, die Sanierung der Außensportanlagen an der Schwarzachtal-Schule, der Grunderwerb für das neue Entwicklungsgebiet Richtheim, Straßenbau, Freizeitinfrastruktur, Bildung und Betreuung, Sanierung und Erweiterung des Feuerwehrhauses in Sindlbach,  Beschaffung von neuen Fahrzeugen für die Feuerwehren in Stöckelsberg, Oberölsbach und Berg, Bau einer dritten Kinderkrippe, Neubau einer Aussegnungshalle am Friedhof Berg, Bau von drei Plätzen am Sportzentrum in der Schulstraße usw. 
Bürgermeister und stellvertretender Landrat Himmler betont vor dem Hintergrund der „überaus erfreulichen Finanzlage der Gemeinde“ die wichtige Investitionsfähigkeit auch bei in den kommenden Jahren zu erwartenden Rückgängen im Steueraufkommen. Man habe ohnehin seit zehn Jahren Hochkonjunktur mit außerordentlich hohen Steuereinnahmen und einer Kaufkraft in Berg in Höhe von über 190 Millionen Euro pro Jahr.
 

 

Kurt Tucholsky 1890 - 1935

Der Vorteil der Klugheit besteht darin, dass man sich dumm stellen kann.
Das Gegenteil ist schon schwieriger.

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