Gemeinde Berg betreut Kinder in den Ferien – attraktive Angebote

Veröffentlicht am 11.08.2015 in Familie

Im Rahmen ihrer kommunalen Familienpolitik verfolgt die Gemeinde Berg die Zielsetzung, dass Familien in der Gemeinde Berufsleben, Schule, Kinderbetreuung und Freizeit gut organisieren können und damit Lebensqualität gewinnen bzw. behalten.

Unter dieser Prämisse wurden die Betreuungsangebote in den letzten Jahren massiv ausgebaut, so dass die Gemeinde inzwischen an den Grundschulen in Berg und Sindlbach nahezu 60 Prozent der Schülerinnen und Schüler in den verschiedenen Ganztagseinrichtungen betreut. Neben den vier Kindergärten im Gemeindebereich hat im letzten Jahr eine zweite Kinderkrippe mit  mit 24 Plätzen den Betrieb aufgenommen. Das erste Kindergartenjahr in Berg fördert die Gemeinde und das letzte der Freistaat Bayern.

In den Ferien werden rund 1000 Kinder bei 31 organisierten Angeboten im Rahmen des Ferienprogramms betreut. In diesem Programm engagieren sich seit Jahren insbesondere die Vereine im gesamten Gemeindebereich im Sinne der Kinder.

Darüber hinaus bietet die Gemeinde Berg seit drei Jahren in allen Ferien eine ganztägige Ferienbetreuung insbesondere für die Kinder berufstätiger Eltern an.

In der Sommerferienbetreuung 2015 für Schulkinder – die an der Schwarzachtalschule stattfindet - wurden insgesamt 57 Kinder angemeldet und im Durchschnitt besuchen 25 Kinder die täglichen Angebote. Die Ferienbetreuung mit einem geringen Unkostenbeitrag für Frühstück und Mittagessen wurde bedarfsgerecht und flexibel organisiert, so dass sie auch tageweise gebucht werden kann.

Die Gemeinde geht – so Bürgermeister Helmut Himmler - auch in den kommenden Jahren von einer weiter steigenden Frauenerwerbstätigkeit aus. Die Notwendigkeiten des Arbeitsmarktes in Verbindung mit bestens qualifizierten Frauen erfordern vor diesem Hintergrund umfassende Betreuungsangebote. Außerdem hätten sich die Familienstrukturen auch in ländlich geprägten Regionen sehr verändert und dieser Prozess sei nach Auffassung Himmlers noch nicht abgeschlossen. Heute und mehr noch in der Zukunft stünden die Omas wegen eigener Berufstätigkeit für die Erziehung der Enkel kaum mehr zur Verfügung. Deshalb müsse die institutionelle, ergänzende  Betreuung außerhalb der Familienverbünde verstärkt werden. Für so manche Familien bestehe diese Hilfe durch Großeltern ohnehin nicht, da sie vor Ort nicht verfügbar seien.

Die Kinder sollen nach Vorgabe  in den Ferien  keinesfalls mit schulischen Angeboten beschäftigt werden, sondere an jedem Tag etwas Besonderes erleben können. Dementsprechend sind die Angebote der Betreuerinnen gestaltet: Erfahrungsfeld der Sinne, Besuch beim Taubenverein, der Feuerwehr, Erkundung einer KFZ-Werkstatt, Pizza backen in der lokalen Pizzeria, Besuch auf dem Bauernhof, in der Tropfsteinhöhle, im Verkehrsmuseum, beim Steinmetz, Schlauchbootfahren und Baden und Schlauchbootfahren mit der Wasserwacht Berg am Ludwigskanal, Erkundung der Schwarzachklamm, Kinderkirwa Berg, Ausflüge in den Tiergarten sowie das Verkehrsmuseum usw.

Für Bürgermeister Helmut Himmler ist gute Familienpolitik längst zu einem Standortfaktor der Gemeinden geworden. Junge Familien mit Kindern – so das Berger Gemeindeoberhaupt – würden sich nämlich sehr genau anschauen, welche Möglichkeiten für Kinder und Familien in einer Gemeinde vorhanden sind. In Berg sei man in dieser Hinsicht sehr gut positioniert und werde die Angebote auch in Zukunft bedarfsgerecht weiter entwickeln bzw. ausbauen. Die Kinderarbeit sei ohnehin eine der wichtigsten kommunalen Aufgaben.

Der Bürgermeister lobt die engagierte Arbeit der kommunalen Mitarbeiterinnen in der Ferienbetreuung sowie der Ganztagsbetreuung.

 

Kurt Tucholsky 1890 - 1935

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Das Gegenteil ist schon schwieriger.

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