Gemeinde Berg bereitet Einrichtung eines Jugendrats vor

Veröffentlicht am 11.07.2009 in Jugend

Berg - Die Gemeinde Berg will einen sog. Jugendrat als feste Einrichtung der Interessenvertretung der Jugend in der Kommune einrichten. Dies teilte Bürgermeister Helmut Himmler Renate Großhauser, Oliver Schmidt und Florian Bayer bei einem Gespräch in Berg zur Bestandsaufnahme der Jugendarbeit mit. Die Vertreter des Kreisjugendrings waren in die Schwarzachgemeinde gekommen, um mit den Bürgermeistern Helmut Himmler und Richard Feihl, den Jugendbeauftragten Roswitha Kuhn, Richard Kreuzer, Norbert Nießlbeck und Renate Legler als Vertreterin der Ganztagsschule Situation und Entwicklungsmöglichkeiten der Jugendarbeit in Berg zu erörtern.

Richard Kreuzer informierte von der stetigen Arbeit im Jugendtreff Sindlbach, wo der Generationswechsel problemlos gelungen sei. Das aus dem Ort kommende Betreuungspersonal leiste prima Arbeit, so dass der Treff gut angenommen werde.

Im Gegensatz zur Entwicklung in Sindlbach hatte es in Berg Probleme gegeben mit der Folge, dass der Bürgermeister den Treff schließen musste. "Diese Entscheidung war richtig und notwendig", bekräftigte 3. Bürgermeister Richard Feihl.

Norbert Nießlbeck, als Gemeinderat zuständig für die Berger Einrichtung, erläuterte die weitere Vorgehensweise zum Neustart des Berger Jugendhauses, in dem vor einigen Jahren abends mitunter 50 Jugendliche betreut wurden. Voraussichtlich im Oktober wird die Gemeinde zu einem Jugendgespräch einladen, um mit den Jugendlichen verschiedene Themen und Anliegen zu diskutieren. Sofern sich der Bedarf nach Wiedereröffnung des Treffs erweist, wird die Gemeinde entsprechend tätig werden.

Renate Legler, die in der erfolgreichen Phase im Treff beschäftigt war und inzwischen die kommunale Ganztagsschule leitet, erläuterte ihre Idee von der Einrichtung eines Jugendrates in Berg. In einem ersten Schritt sollen Vertreter der gebundenen, kirchlichen, schulischen, offenen sowie der Jugendarbeit in Vereinen zu einer Gesprächsrunde geladen werden. Aus diesem Gremium sei unter Beteiligung der Jugendlichen in der Gemeinde ein Jugendrat zu wählen. der die Interessen und Anliegen gegenüber Gemeinde und anderen Institutionen vertritt.

Durch diese neue Jugendvertretung sei sicher auch Motivation für öffentliches Engagement gegeben.

 

Kurt Tucholsky 1890 - 1935

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Das Gegenteil ist schon schwieriger.

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