Gemeinde Berg auf Wachstumskurs

Veröffentlicht am 10.01.2013 in Kommunalpolitik

Die Gemeinde Berg ist nach Aussagen von Bürgermeister Helmut Himmler zum Beginn des neuen Jahres 2013 in einer komfortablen Situation und hat sehr gute Voraussetzungen für eine weiterhin positive Gemeindeentwicklung.

Im Überlappungsbereich der Regierungsbezirke Oberpfalz und Mittelfranken sei man innerhalb der Metropolregion Nürnberg gut positioniert, pflege die Nachbarschaft zu den umliegenden Kommunen und wolle die interkommunalen Kooperationen weiter ausbauen. Mit den Kommunen Altdorf, Burgthann, Schwarzenbruck, Feucht, Leinburg und Winkelhaid im Nürnberger Land sowie den Nachbarn Postbauer-Heng und Pyrbaum wird derzeit ein umfassendes Entwicklungskonzept für die Region „Schwarzachtalplus“ erarbeitet.

Auch im Vollzug der Kassengeschäfte im Jahr 2012 mit einem Gesamtvolumen von 19,2 Millionen Euro wurde wiederum ein positives Ergebnis erzielt, d. h. die Kassengeschäfte wurden am 31.12.2012 mit einem Überschuss in Höhe von 1,93 Millionen Euro abgeschlossen. Die in Berg vorhandene Kaufkraft von rund 138 Millionen Euro pro Jahr, das ordentlichen Steueraufkommen und solide Gemeindefinanzen bieten nach Einschätzung des Bürgermeisters sehr gute Voraussetzungen für die Bewältigung der anstehenden Zukunftsaufgaben. Die Gemeinde Berg sei schuldenfrei und das solle auch so bleiben. Solide Haushaltspolitik sei und bleibe nach Aussage Himmlers ein Markenkern der Kommunalpolitik in Berg.

Die Kommune will den günstigen Hebesatz bei den Realsteuern (300 Prozent bei Grund- und Gewerbesteuer) nicht erhöhen. Dies bedeutet, dass Gewerbetreibende und Eigentümer von landwirtschaftlichen- und Baugrundstücken weniger Steuern bezahlen als der Durchschnitt in anderen bayerischen Kommunen. Die Anzahl der Gewerbetreibenden stieg 2012 auf inzwischen 690 an (61 Gewerbeanmeldungen, 53 Gewerbeabmeldungen, 10 Gewerbeummeldungen).

Zum 31. Dezember 2012 verzeichnete die Gemeinde Berg einen Einwohnerstand von 7.480 mit Hauptwohnsitz und 7.832 einschließlich der Nebenwohnsitze in den 34 Orten der Gemeinde, was einen Zuwachs von 40 Personen bedeutet.
Den 54 Geburten standen 67 Sterbefälle gegenüber, so dass das Mehr an Bürgern durch Zuzug bedingt ist.

Die vier Kindergärten in Berg, Sindlbach, Unterölsbach und Loderbach sowie das „Berger Kindernest“ sind derzeit mit 234 Kindern nahezu voll belegt und an den Schulen boomt der Ganztagsschulbereich mit bis zu 190 täglich betreuten Kindern und Jugendlichen.

Der Berger Bürgermeister verdeutlicht, dass Kommunalpolitik und Entwicklungsplanung über längere Zeiträume hinweg die Demographie angemessen berücksichtigen muss und dass es schon längst einen Wettbewerb zwischen Ballungsgebieten und dem sog. ländlichen Raum um junge Familien und Kinder gebe. Daher sei es eines der wichtigsten Ziele, durch durchdachtes kommunalpolitisches Handeln Familien und Kinder emotional und durch die Schaffung eines positiven gesellschaftlichen und kulturellen Milieus an die Gemeinde zu binden. Man habe in der Metropolregion einen gewaltigen Arbeitsmarkt mit allen Qualifikationen, für die heimische Wirtschaft mit dem leistungsfähigen Handwerk ein enormes Auftragsvolumen, eine intakte Umwelt, attraktive Dörfer, ein umfassendes soziales und gesellschaftliches Netz, sichere Lebensbedingungen, sehr gute Schulen und beste Bedingungen für Kinder und Jugendliche, ein prosperierendes Gemeindeleben und an diesen Standortfaktoren müsse man auch weiter beständig arbeiten. Dann werde Berg den sog. demographischen Wandel sehr gut und souverän bewältigen können.

Vom Passamt der Gemeinde wurden im abgelaufenen Jahr 811 Personalausweise, 47 vorläufige Personalausweise, 280 Reisepässe, 6 vorläufige Reisepässe und 95 Kinderreisepässe ausgestellt. Vor die Standesbeamten der Gemeinde traten 40 Paare, um die Ehe zu schließen.

Im Bauamt wurden im abgelaufenen Jahr 86 Bauangelegenheiten (Bauanträge, Anträge auf Vorbescheid, Bauvoranfragen) bearbeitet und geprüft, um anschließend im Gemeinderat behandelt und entschieden zu werden.

In der Gemeinde Berg gibt es derzeit 428 erschlossene Baugrundstücke mit Baurecht, darunter allein 220 in der Gemarkung Berg. Trotz dieser beträchtlichen Baulandreserven hat die Kommune nach Aussagen von Bürgermeister Himmler in der Baulandpolitik einen gewissen Richtungswechsel vollzogen und weist zur Zeit in Berg und anderen Orten 70 zusätzliche Bauplätze im so. Familienmodell zu günstigen Preisen aus. Das Bauland in Privatbesitz werde oftmals als Wertanlage gehalten und stehe de facto nicht oder zu einem zu hohen Preis für junge Familien zur Verfügung.
Der Bürgermeister will den Baulandmarkt für junge Familien künftig durch attraktive Angebote völlig regeln und erwartet demzufolge in den kommenden Jahren ein weiteres deutliches Bevölkerungswachstum.
In Berg werde es auch keine nennenswerten Leerstände an Immobilien geben, weil durch die Nähe zum Ballungsraum Nürnberg eine erfreuliche Nachfrage gegeben sei. Man werde auf attraktive Dörfer achten und stetig Dorfvitalisierungen realisieren, zuletzt in Richtheim und demnächst in Loderbach.

Auch 2013 wird die Gemeinde wieder intensiv in den Ausbau bzw. die Erneuerung der technischen und sozialen Infrastruktur investieren: Optimierung der DSL-Versorgung, Erschließung der Baugebiete Berg und Stöckelsberg sowie Erweiterung des Gewerbegebietes Berg-Meilenhofen, Neubau der Zentrale der Wasserversorgung Berg, Kulturprojekt Klosterscheune Gnadenberg usw. In diesem Jahr soll auch entschieden werden, ob die Gemeinde den bestehenden Komplex Hallenbad/Dreifachturnhalle mit einem Kostenaufwand von rund 7,75 Millionen Euro sanieren und energetisch optimieren wird oder ob eine neue Mehrzweckhalle für die kommenden 30 – 40 Jahre gebaut werden soll. Nach Vorstellung des Bürgermeisters soll diese wichtige Zukunftsentscheidung von den Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde getroffen werden. Dadurch erreiche man die höchstmögliche Legitimation und darüber hinaus sei er der klaren Überzeugung, dass die Bürger bei ihrer Entscheidung sehr genau auf die ohnehin beträchtlichen Kosten achten werden.

 

Kurt Tucholsky 1890 - 1935

Der Vorteil der Klugheit besteht darin, dass man sich dumm stellen kann.
Das Gegenteil ist schon schwieriger.

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