Gaddafis Freunde im Westen

Veröffentlicht am 09.09.2011 in Service

Und dabei ging es um mehr als nur Öl. Laut einem Bericht der Associated Press, der sich auf Statistiken des britischen Außenministeriums beruft, erwarb Libyen von Großbritannien „in den 12 Monaten bis zum 30. September 2010 militärische und paramilitärische Ausrüstung im Wert von etwa 40 Millionen Pfund“.

Auf Gaddafis Einkaufsliste standen u.a. „Scharfschützengewehre, kugelsichere Fahrzeuge, Gummigeschosse und Tränengas“. Man kann davon ausgehen, dass ihm diese militärische Hardware in den letzten sechs Monaten nicht ungelegen kam.
Im selben AP-Bericht heißt es: „Die Bush-Administration genehmigte 2006 den Verkauf von Material im Wert von 3 Millionen Dollar und 2007 im Wert von 5,3 Millionen Dollar. In 2008 durfte Libyen Waffen im Wert von 46 Millionen Dollar aus den USA importieren. Zu den genehmigten Warenlieferungen gehörten fast 400 Ladungen an Spreng- und Zündmaterial, 25.000 Flugzeugersatzteile, 56.000 militärische Elektronik-Bauteile und fast 1000 Artikel zur optischen Zielansprache und sonstige Lenkausrüstung.“
Auch Deutschland ließ sich in Versuchung führen. Im Jahre 2004 weihte der damalige Bundeskanzler Gerhard Schröder eine Ölbohranlage ein, die von der Wintershall in der libyschen Maghreb-Wüste betrieben wurde. Und um dem nicht nachzustehen, eilte der französische Präsident Nicolas Sarkozy 2008 nach Libyen, um Gaddafi Nukleartechnologie zu verkaufen.
Italien importiert 60% seines Öls und 40% seines Erdgases aus Libyen, und schon bald nach der Wiederwahl von Ministerpräsident Silvio Berlusconi 2008 versprach dieser Gaddafis Regime für einen Zeitraum von 20 Jahren 250 Millionen Euro jährlich für seine Zusage, alle nordafrikanischen Flüchtlinge, die in Italien um politisches Asyl ersuchten, aufzunehmen.
Quelle: Project Syndicate

 

Kurt Tucholsky 1890 - 1935

Der Vorteil der Klugheit besteht darin, dass man sich dumm stellen kann.
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