Ehemaliger Infineon-Chef: 1534 Euro pro Tag

Veröffentlicht am 07.01.2011 in Wirtschaft

Jährlich 560.000 Euro oder 1534 Euro pro Tag wird Schumacher ab 2018 von dem Unternehmen kassieren, das er an den Rand des Abgrunds gemanagt hat. Ein Beispiel mehr für das rücksichtslose Abkassieren der selbsternannten ökonomischen Elite - trotz schwacher Leistung.

Ulrich Schumacher liebt schnelle Autos. Als er noch Chef von Infineon war, fuhr er schon mal im Rennanzug in seinem Porsche vor. Das Geld für sein Hobby dürfte ihm kaum ausgehen – auch wenn er momentan keinen Job hat.
Schumacher hat ein stattliches Ruhestandsgehalt ausgehandelt. Sein früherer Arbeitgeber, der Halbleiterkonzern Infineon, hat den jahrelangen Abfindungsstreit mit seinem Ex-Vorstandschef beigelegt. Er zahlt ihm von 2018 an ein saftiges Ruhegehalt: Jährlich 560.000 Euro oder 1534 Euro pro Tag wird Schumacher von diesem Zeitpunkt an kassieren. 60 Jahre alt wird der heute 52-Jährige dann sein. Allerdings muss die Hauptversammlung von Infineon Mitte Februar der Einigung noch zustimmen.
Es wäre ein Triumph für den Manager, der bis vergangenen Herbst dem chinesischen Chiphersteller Grace Semiconductor vorstand, dann aber wegen „strategischer Differenzen“ ausschied. Denn im vergangenen Jahr sah es für Schumacher noch ziemlich düster aus. Nach seinem Abgang bei Infineon im Jahr 2004 − angeblich legte er sein Amt „aus persönlichen Gründen“ nieder − stand er wegen Bestechlichkeit, Untreue, versuchtem Betrug und Steuerhinterziehung vor Gericht.
Quelle: FR

 

Kurt Tucholsky 1890 - 1935

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