Dynamisches Jahr 2012 in Berg – begründeter Optimismus für die Zukunft

Veröffentlicht am 21.12.2012 in Kommunalpolitik

Von vielen Baumaßnahmen, einer vitalen Bürgerschaft und wichtiger Weiterentwicklungen der sozialen Infrastruktur sprach Bürgermeister Helmut Himmler beim Rückblick auf das Jahr in der Abschlusssitzung des Berger Gemeinderates. Insgesamt sei es in vielerlei Hinsicht ein sehr gutes Jahr gewesen.

Von vielen Baumaßnahmen, einer vitalen Bürgerschaft und wichtiger Weiterentwicklungen der sozialen Infrastruktur sprach Bürgermeister Helmut Himmler beim Rückblick auf das Jahr in der Abschlusssitzung des Berger Gemeinderates. Insgesamt sei es in vielerlei Hinsicht ein sehr gutes Jahr gewesen.

Mit Sorge müsse man aber die nach wie vor zunehmende Kälte und Rücksichtslosigkeit im Land und somit in der Gesellschaft sehen. Die Profite der selbsternannten Eliten seien wiederum stark gestiegen, aber auch die Armut und der Niedriglohnbereich hätten sich stetig ausgeweitet. Es sei eine Schande und würdelos für ein wohlhabendes und prosperierendes Land, wenn jeder vierte Job im Niedriglohnsektor liege und Millionen Menschen trotz Arbeit nicht von der Entlohnung für ihre Arbeit leben können und demzufolge beim Staat betteln gehen müssen.

Trotz vieler kostenträchtiger Baumaßnahmen werde die Gemeinde Berg auch das Jahr 2012 bei rund 18 Millionen Euro Haushaltsvolumen mit einem Überschuss von mehr als 2 Millionen Euro abschließen können und die Schuldenfreiheit bleibe ein Markenkern der kommunalen Finanzpolitik.

Man habe wiederum kräftig in die technische und soziale Infrastruktur der Gemeinde und damit im besten Sinne in die Zukunft des Gemeinwesens investiert: Dorferneuerung Richtheim, „Haus des Dorfes, der Jugend und Vereine“ in Hausheim, Sanierung und Erweiterung des Bauhofs, Umbau der Grundschule zum „Haus der Ganztagsschule“, Neubau der Zentrale der Wasserversorgung in Berg, Straßen- und Wegebaumaßnahmen 2012, Neugestaltung von Spielplätzen, Großgeräte für den Bauhof und ein neues Einsatzfahrzeug für die Stützpunktfeuerwehr Berg. Allein diese Maßnahmen haben mehr als 6 Millionen Euro gekostet.

Im Sinne einer modernen und zukunftsträchtigen Familien- und Bildungspolitik wurde die Ganztagsbetreuung ausgeweitet, so dass Berg im Landkreis im Altersbereich 0-10 Jahre die höchste Betreuungsquote unter allen 19 Kommunen aufweist. In der offenen Ganztagsschule, den gebundenen Ganztagsklassen sowie der Mittags- und Nachmittagsbetreuung mit Hort werden inzwischen rund 190 Kinder zuverlässig betreut.

Gute Kinderbetreuung vor Ort sei – so Bürgermeister Himmler – schon längst auch Arbeitsmarktpolitik und diese Entwicklung werde gewiss noch intensiviert, da die Frauenerwerbstätigkeit noch ansteigen werde.

An der Schwarzachtal -Schule werden derzeit pro Jahr rund 16.500 Essen ausgegeben, wobei die Kommune jedes Mittagessen subventioniert. Die Kommune garantiert während des ganzen Jahres und somit auch in den Ferien die Betreuung der Schulkinder bis zum 6. Schuljahr – auch das sei eine unabdingbare Notwendigkeit, damit Familien, Berufstätigkeit und Familienleben vernünftig organisieren können.

Neu in Berg ist auch das Modellprojekt „Betreutes Wohnen zu Hause“ in Kooperation mit der Diakonie Neumarkt. Zusammen mit der bestehenden Nachbarschaftshilfe soll durch diese Einrichtung das soziale Netz in der Gemeinde noch enger geknüpft werden mit dem erhofften Effekt, durch das Organisieren entsprechender Hilfen so machen Senioren den Wechsel ins Pflegeheim ersparen zu können.

In bester Wohnlage entwickelt die Gemeinde zu Gesamtkosten von ca. 3,4 Millionen Euro am Ludwigskanal ein Wohngebiet als Familienmodell mit vorerst 60 Bauparzellen, wobei der Kaufpreis bei ca. der Hälfte des in Berg üblichen Markpreises liegen wird. Die Gemeinde will dadurch ihre jungen Bürgerinnen und Bürger in Berg halten und darüber hinaus einen gewissen Zuzug nach Berg über günstige Baulandpreise ermöglichen. Das Interesse sei nach Aussagen des Bürgermeisters beträchtlich und daher werde Berg auch keinen Rückgang der Einwohner zu beklagen haben, sondern in den nächsten Jahren einen deutlichen Bevölkerungszuwachs verzeichnen.

Durch den Bau von drei weiteren großen Windkraftanlagen der neuesten Generation können derzeit 35,5 MWh/Jahr aus sog. erneuerbarem Strom ins Netz eingespeist werden, was einen Anteil von 63 % am Berger Gesamtstromverbrauch eines Jahres entspreche.

Großartig sei auch die Entwicklung des Projektes Klosterscheune Gnadenberg gewesen. Inzwischen sei die Sanierung und Entwicklung des 1,5-Millionen-Projektes gesichert, so dass 2013 mit dem Bau des Geschichts- und Kulturprojekts begonnen werden könne.

Neu gegründet wurde 2012 die interkommunale Allianz „Schwarzachtalplus“ mit Kommunen aus dem Landkreis Neumarkt und Nürnberger Land/Lauf.

Die Stadt Altdorf , die Märkte Postbauer-Heng, Feucht, Pyrbaum sowie die Gemeinden Berg, Leinburg, Winkelhaid und Schwarzenbruck wollen sich unter dem Dach der Metropolregion Nürnberg selbstbewusst für die Zukunft positionieren und kooperieren.

Die Gemeinde Berg sei Dank einer liberalen und lebendigen Bürgerschaft mit besten Voraussetzungen für eine gut gelingende Zukunft ausgestattet und die 7.825 Menschen in Berg seien daher das wichtigste Zukunftspotential bzw. das eigentliche Kapital der Zukunft. Deswegen bestehe durchaus Grund zu begründetem Optimismus für die weitere Entwicklung von Berg mit seinen 34 Orten.

Die Sprecher der Gemeinderatsfraktionen dankten den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Gemeinde für die geleistete Arbeit als Dienstleister der Bürgerinnen und Bürger und würdigten das stets vertrauensvolle Klima im Gemeinderat.

 

Kurt Tucholsky 1890 - 1935

Der Vorteil der Klugheit besteht darin, dass man sich dumm stellen kann.
Das Gegenteil ist schon schwieriger.

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