DSL-Ausbau in Berg - 1000 Haushalte profitieren

Veröffentlicht am 13.01.2010 in Kommunalpolitik

Die Bürger in der Gemeinde Berg in der Oberpfalz können bald schneller über die weltweite Datenautobahn fahren. Ab spätestens Ende 2010 bietet die Deutsche Telekom AG in der Gemeinde leistungsfähigere DSL-Verbindungen. Die Geschwindigkeit der Daten-Übertragung wird je nach Entfernung zum Schaltgehäuse bis zu 16.000 Kilobit pro Sekunde (kBit/s) erreichen, wovon über 1000 Haushalte profitieren.

Die Verbesserung der örtlichen DSL-Infrastruktur hat die Gemeinde nun mit der Deutschen Telekom mit einem Kooperationsvertrag besiegelt. Um die Deckungslücke zu schließen, zahlt die Kommune einen Zuschuss. „Wir freuen uns, dass wir gemeinsam mit der Telekom eine Lösung gefunden haben, Berg mit leistungsfähigeren Breitbandzugängen zu versorgen“, unterstreicht der Bürgermeister der Gemeinde, Helmut J. Himmler. „So können wir das Gefälle zwischen der ländlichen Region und den städtischen Ballungsräumen ausgleichen.“ Der ländliche DSL-Ausbau stellt privatwirtschaftliche Telekommunikations-unternehmen vor eine Herausforderung. Denn meist können auf dem Land trotz hoher Investitionen nur wenige Haushalte erreicht werden. Ein einziger Kilometer Kabelarbeiten mit Tiefbau zum Beispiel kostet bis zu 50.000 Euro. Die Investitionen bedeuten für die Telekom Verluste, wenn zu wenige Kunden
über einen Ausbau gewonnen werden können. „Trotzdem haben wir 2009 den DSL-Ausbau sogar noch verstärkt“, betont Cordelia Hiller von der Deutschen Telekom. „Weil wir wissen, wie wichtig ein leistungsfähiger DSL-Anschluss auf dem Land ist.“ Einen dreistelligen Millionenbetrag hat die Deutsche Telekom 2009 in die Breitbandinfrastruktur investiert, davon einen großen Teil in ländliche Gebiete. Insgesamt 720 Kooperationen für den Breitbandausbau hat die Deutsche Telekom 2009 mit Kommunen vereinbart, davon allein über 220 in Bayern. „Bayern liegt in unserer Statistik ganz weit vorne, dicht gefolgt von Baden-Württemberg“, so die Pressesprecherin. Hintergrund: Mehr Breitband für alle Die Internetgeschwindigkeit hängt generell davon ab, wie nah der Bürger am nächsten Netzknotenpunkt wohnt. Denn die herkömmliche Telefonleitung, über die der Datenstrom ab dieser Vermittlungsstelle geschickt wird, dämpft das Signal Meter um Meter. Ab einer Entfernung von rund fünf Kilometern spielt die Technik im Kupferkabel nicht mehr mit. Um die Bürger in Berg in der Oberpfalz besser versorgen zu können, wird die Deutsche Telekom auf einer Strecke von rund sieben Kilometern zusätzliche Glasfaser-Leitungen verlegen und acht nähere Knotenpunkte einrichten. Ansprechpartner für die Presse:

 

Kurt Tucholsky 1890 - 1935

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