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Helmut Himmler, Bürgermeister.

Otto Wels - 1933 :

"Freiheit und Leben kann man uns nehmen, die Ehre nicht!"

Abraham Lincoln :

Man kann einige Menschen die ganz Zeit zum Narren halten
und alle Menschen einige Zeit, aber man kann nicht alle Menschen
die ganze Zeit zum Narren halten.

Revolution-Bayern :

Na mach´ma halt a Revolution, dass endli wiada a Rua is!---Bayern 1918

 

Dorferneuerung Loderbach – Arbeitsgruppe verständigt sich auf Planungsumfang :

Kommunalpolitik

Zu Beginn des Arbeitstreffens zeigte Himmler Bilder aus Loderbach aus den letzten Jahrzehnten, die auch Eingang in die noch zu erarbeitende Ortsgeschichte finden können und sollen. In Berg wird in jeden Jahr mindestens eines der insgesamt 34 Orte erneuert und vitalisiert – 2013 waren das Richtheim und Reichenholz.

Dorferneuerung Loderbach – Arbeitsgruppe verständigt sich auf Planungsumfang

Von einem „angenehmen, humorvollen und intensiven Arbeitstreffen“ im Rathaus am Sophie-Scholl-Platz sprach Bürgermeister Helmut Himmler nach der Festlegung des Planungsumfangs für die anstehende Dorferneuerung im Berger Gemeindeteil Loderbach. Der Bürgermeister und Planer Karl Spindler hatten nach mehreren Dorfversammlungen, einer Ideenwerkstatt, einer Ortsbegehung und einem Besuch in Sulzkirchen den aktiven Teil der Loderbacher Bürger ins Rathaus gebeten, um den Entwurf des Dorferneuerungsplans abzustimmen, zu ergänzen und Konsens herzustellen.

Er stellte den bisherigen Planungsverlauf dar und meinte zu den Zielen der Vitalisierungsmaßnahme, über die Erneuerung der technischen Infrastruktur hinaus solle die Lebensqualität der Bürger im Dorf gesteigert werden.
Ziel der kommunalen Politik in Berg ist ausdrücklich, die jungen Leute nach Möglichkeit im Dorf zu halten und der Zuzug in attraktive, lebendige Orte funktioniert daher in Berg problemlos. Eine Dorferneuerung sei eine wichtige Zukunftsinvestition und bedeute zugleich eine Wertsteigerung der privaten Immobilien in den Dörfern. Über die technische Infrastruktur hinaus wolle man durch die intensiven Gestaltungsprozesse unter Einbeziehung der Menschen in den Dörfern auch das gesellschaftliche Leben aktivieren, was immer gelungen sei.

Die Neuausweisung von Bauland an der Peripherie der Dörfer werde – so hat es der Bürgermeister in den letzten Jahren immer wieder in Bürgerversammlungen, Gemeinderatssitzungen und Zukunftskonferenzen vermittelt - nach den langfristigen Zielsetzungen der Gemeinde in Zukunft zurückhaltend geregelt, da man verantwortungsbewusst mit der knappen und nicht erneuerbaren Ressource Grund und Boden umgehen müsse. Durch ein solches Handeln bleiben die Ortskerne vor Leerständen mit all den damit verbundenen negativen Folgen verschont.

Landschaftsarchitekt Karl Spindler erläuterte den Besuchern seinen Entwurf des Dorferneuerungsplans mit verschiedenen Elementen:
• umfassende Neugestaltung mit Verkehrsberuhigung und Errichtung eines Mehrzweckstreifens bzw. Gehweges an der Hauptstraße mit Umgestaltung der Straßeneinmündungen;
• Neugestaltung des großen Parkplatzes am Gemeinschaftshaus für Veranstaltungen sowie des Ludwig-Kaspar-Frauenknecht-Platzes vor der Kirche;
• Verbesserung der Sicherheitssituation an der Bushaltestelle;
• Neunutzung des "Altes Feuerwehrhaus";
• mögliche Errichtung einer Kneippanlage am Ungenrichter Graben;
• Erweiterte Nutzung des Kinderspielplatzes;
• Neubau der Bruckmühlstraße und der Verbindungsstraße Loderbach-Gewerbepark einschließlich eines Gehweges;
• Umplanung des Fußgängerweges an der Schwarzachbrücke;
• Verkehrsberuhigung durch Fahrbahnverengungen an der Ortseinfahrt aus Fahrtrichtung Kadenzhofen sowie der Zufahrt vom Gewerbegebiet;
• Sanierungsschnitte am gesamten öffentlichen Baumbestand im Dorf.
Für die Umnutzung des alten Feuerwehrhauses wurde keine Notwendigkeit gesehen, da auch dem OGV das gegenüberliegende Gemeinschaftshaus der Gemeinde zur Verfügung steht.
Karl Spindler informierte über das nunmehr anstehende Abstimmungsgespräch von Planer und Bürgermeister mit dem Amt für ländliche Entwicklung in Tirschenreuth, bei dem letztlich der Umfang und die Kosten bzw. die Förderung der Dorferneuerung genehmigt werden müssen. Dieser dann entscheidungsreife Dorferneuerungsplan werde dann dem Gemeinderat zur Diskussion und Entscheidung vorgelegt und anschließend könne auf der Basis der vom Ingenieurbüro Petter zu erarbeitenden Werkplanung das gesamte Packet der Baumaßnahmen ausgeschrieben werden. Himmler geht vom Baubeginn im kommenden Herbst aus und bis Ende 2015 sollte die Dorferneuerung in Loderbach abgeschlossen sein.

 

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