Die Macht des Willens – Worte zum neuen Jahr 2012

Veröffentlicht am 27.12.2011 in Allgemein

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,
uns werden täglich Bilder und Erzählungen der Reichen, Mächtigen und Schönen ins Haus geliefert – insbesondere durch die vielfältigen Möglichkeiten des Fernsehens.
Nur – großartige und bemerkenswerte Geschichten schreibt Tag für Tag das Leben, oftmals in unserer unmittelbaren Nachbarschaft.

Viele von uns kennen unseren Mitbürger Norbert Finger, der in den letzten zwölf Jahren in Berg und auf Flurwegen stets mit seinem Rollstuhl unterwegs war.

Bei der Weihnachtsfeier des VdK Berg habe ich Norbert Finger getroffen – zu meiner Verblüffung bei aufrechtem Gang und ohne Rollstuhl. Er hat mir von seiner Situation und den zwölf schwierigen Jahren erzählt und auch, dass ihm die Ärzte keinerlei Hoffnung auf nennenswerte Verbesserung dieser wenig komfortablen Lage machten.

Dennoch – Norbert Finger hat sich nie aufgegeben und ist schließlich an einen Neurologen geraten, der ihm entscheidend helfen konnte. Sehr bedeutsam war wohl, dass er sich während der Zeit im Rollstuhl nie in sein „Schicksal“ gefügt hat, Behindertensport betrieben, seinen Körper trainiert und somit die Muskulatur erhalten hat. Im Jahr 2011 kam es dann zu einer Art „Wiedergeburt“ mit dem kleinen Wunder, wieder aufrecht stehen und ohne Rollstuhl kürzere Strecken mit Gehhilfen gehen zu können.

Was hat diese anrührende Geschichte mit uns Berger Gemeindebürgern
und dem jetzt angebrochenem neuen Jahr 2012 zu tun?
Sehr viel – wie ich meine!

Wir Menschen dürfen in unseren Leben immer wieder prima Zeiten erleben – erfüllte Momente des Glücks und der Zufriedenheit. Diese Lebensphasen sollte man genießen in der durch Erfahrung begründeten Gewissheit, dass sie wohl nicht lange anhalten werden. In Zeiten des Erfolgs und des Glücks ist man gut beraten, die hilfreiche Demut nicht zu vergessen.

Andererseits geraten wir im individuellen Leben auch in die tiefen Täler des Lebens - verbunden mit Misserfolg, Depressionen, Krankheiten, Schicksalsschlägen und persönlichem Unglück. Gerade in solch schwierigen Lebenslagen können uns die Lebenserfahrungen von Norbert Finger und anderen helfen: nicht aufgeben, sich nicht fatalistisch in sein Schicksal ergeben. Im Tal der Tränen brauchen wir den Willen, wieder nach oben zu kommen!
Durch die Zeiten sind die Lebensläufe letztlich immer ähnlich geblieben und werden es wohl auch bleiben.
Gute und miese Zeiten sind unabänderlich Bestandteil und Konstante unseres Lebens. Entscheidend für ein gelingendes Leben ist, dass man mit den wechselvollen Lebenslagen umgehen kann.

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,
der November eines jeden Jahres ist farblos, trüb, nebelig und kalt – die Stimmung mitunter depressiv. Der Januar des neuen Jahres aber bringt die Gewissheit, dass die ersten warmen Tage des Frühlings nicht mehr fern sind.

Ich wünsche Ihnen ein wahrlich gutes, zufriedenes und gesundes Jahr 2012.
Genießen wir die erfüllten, frohen Tage und versuchen wir das neue Jahr 2012 mit Zuversicht, Gelassenheit und dem gebotenen Humor zu bewältigen – trotz Finanz- und Schuldenkrise.
Optimisten und humorvolle Menschen kommen immer besser durchs mitunter gar nicht so einfache Dasein!
Glückauf und willkommen in 2012!

Ihr
Helmut J. Himmler

 

Kurt Tucholsky 1890 - 1935

Der Vorteil der Klugheit besteht darin, dass man sich dumm stellen kann.
Das Gegenteil ist schon schwieriger.

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