Die Fifa macht den Fußball kaputt

Veröffentlicht am 05.12.2010 in Veranstaltungen

Von den Männern, die die Turniere von 2018 und 2022 nach Russland und Katar vergeben haben, sind nicht wenige als korrupt bekannt. Sie hätten, handelte es sich bei der Fifa um eine Organisation mit Spurenelementen von Rechtsempfinden, an dieser milliardenschweren Entscheidung gar nicht teilnehmen dürfen.

Dass sie nun zwei Bewerber ausgewählt haben, die über viel Geld, aber über wenig demokratische Reputation verfügen, passt ins Bild. Wenigstens verfügt das osteuropäische Riesenreich über so etwas wie Fußballkultur. Das kann von Katar nun wirklich niemand behaupten. Im Sommer, also zur WM-Zeit, kocht das Land auf 50 Grad Celsius auf. Da sollte man besser keinen Leistungssport treiben, auch wenn die Scheichs versprechen, aus den Stadien, die allesamt noch gebaut werden müssen, High-Tech-Kühlschränke zu machen. Klimaneutral, versteht sich. Für Katar sprach bei den Fifa-Bossen neben den pekuniären Vorteilen wohl auch die Ankündigung, mit diesem Fest der Völker nicht weniger als den Konflikt zwischen Israel und der arabischen Welt zu überwinden. Größenwahn dieser Art kommt bei Blatter immer gut an. Der Schweizer versteht sich nicht als Chef eines Sportverbandes, sondern als Weltenlenker. Mit der Raffgier ihrer Spitzenfunktionäre und der Selbstüberschätzung ihres Präsidenten macht der Weltfußballverband das Spiel kaputt. So lange echte Staatenlenker, so lange sich demokratisch gewählte Regierungschefs vor dieser Fifa in den Staub werfen, kann auf Besserung wohl nur vergeblich gehofft werden.
Quelle: Financial Times Deutschland

 

Kurt Tucholsky 1890 - 1935

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