Die Deflation kommt aus Deutschland. Woher auch sonst?

Veröffentlicht am 01.05.2016 in Wirtschaft

Die Europäische Zentralbank EZB soll Schuld an den Niedrigzinsen sein? Mitnichten. Es ist die Politik Deutschlands, meint der Volkswirt und frühere Chefökonom der UN-Organisation UNCTAD, Heiner Flassbeck.

Eine Tragödie historischen Ausmaßes erleben wir in diesen Tagen in Europa – und Deutschland. Ein Land kämpft nahezu geschlossen gegen die wirtschaftspolitischen Konsequenzen seiner eigenen Fehler, macht aber alle anderen, nur niemals sich selbst, verantwortlich für das, was geschehen ist.
Woher kommt die europäische Deflation, in deren Gefolge die EZB die Zinsen auf null senkte? Ist sie vom Himmel gefallen? Hat die EZB sie gemacht? Haben andere Länder in Europa sie zu verantworten? Diese einfachen Fragen müssten auch kritische Medien in Deutschland jeden Tag stellen, und jeder, der intellektuell auch nur halbwegs ehrlich ist, kann sie sofort beantworten.
Denn die Quelle der europäischen Deflation liegt eindeutig in Deutschland. Und sie sprudelt seit Beginn der europäischen Währungsunion. Ganz eindeutig verantwortlich ist die Politik der Lohnkompression, die von Rot-Grün durchgesetzt und von CDU/CSU bejubelt wurde. Sie sorgte dafür, dass die Lohnstückkosten in Deutschland bis zum Jahr 2007 überhaupt nicht stiegen. Das war ein klarer Verstoß gegen die Regeln der europäischen Währungsunion, in der man sich gemeinsam zum Ziel gesetzt hatte, eine Zielinflationsrate von knapp unter zwei Prozent zu erreichen.
Quelle: Heiner Flassbeck auf trend.at

 

Kurt Tucholsky 1890 - 1935

Der Vorteil der Klugheit besteht darin, dass man sich dumm stellen kann.
Das Gegenteil ist schon schwieriger.

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