Die Banken und das Geld der Anderen

Veröffentlicht am 06.09.2012 in Service

Die Banken wollen am liebsten noch mehr Schulden auf die Rücken der Anderen häufen. Das gilt auch für die Deutsche Bank, die sich rühmt, ohne Staatshilfe durch die Krise gekommen zu sein. Dabei profitieren die Institute jeden Tag von den teuren Rettungsaktionen der Staatengemeinschaft. Ihre Verluste wären gewaltig, wenn die Regierungen die Märkte sich selbst überlassen würden.

Verständlich daher, dass der Co-Chef der Deutschen Bank vor einer Renationalisierung hierzulande warnt. Die Deutschen dürften „keine neuen Mauern“ aufbauen, sagt Jürgen Fitschen und spricht damit geschickt die alten Ängste vor einer Isolierung an. Auch sein Vorgänger Josef Ackermann hatte in flammenden Reden eindringlich für eine „Rettung“ Griechenlands geworben. Wer davon profitiert, sagte er seinerzeit ganz offen: Es sind die Banken. Sie hätten „Milliarden im Feuer“.
An neuen Horrorszenarien basteln auch diesmal die Banken kräftig mit. Hypo-Vereinsbank-Chef Weimer etwa rechnet vor, dass ein Zerfall der Eurozone zwischen 1.500 bis 3.300 Milliarden Euro kosten würde…
Sicher stehen Banken mit Fehlern nicht alleine da. Aber mit ihren undurchsichtigen, hochkomplexen Finanzprodukten, mit ihren Transaktionen am Rande der Legalität, den Manipulationen und der mangelnden internen Kontrolle haben sie gewaltig dazu beigetragen.
Vielleicht wäre allein diese Einsicht der erste Schritt dahin, den Mund etwas weniger voll zu nehmen, wenn es um das Geld der Anderen geht.
Quelle: The Wall Street Journal

 

Kurt Tucholsky 1890 - 1935

Der Vorteil der Klugheit besteht darin, dass man sich dumm stellen kann.
Das Gegenteil ist schon schwieriger.

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