Die Aufregung um Claas Relotius ist Heuchelei – Solange das Narrativ stimmt, ist Recherche entbehrlich

Veröffentlicht am 22.12.2018 in Presse

Relotius tut nichts anderes als das, was von ihm erwartet wurde: Geschichten zu liefern, die das erwünschte Narrativ bedienen, regelmäßig Klickzahlen zu liefern und unerwünschte Beiträge zu vermeiden.

Dieser Tage überbieten sich die Medienvertreter mit larmoyanten Kommentaren über den “Journalisten des Jahres” Claas Relotius, dessen Geschichten erzählende Arbeitsweise jahrelang vom Medien-Biotop mit etlichen Journalistenpreisen nachhaltig bestätigt wurde. Während in anderen Branchen Preisträger ihre Auszeichnungen zurücksenden, wenn diese an ihrer unwürdige Personen vergeben werden, wird das bei den zahlreichen leichtfertig an Relotius vergebenen Trophäen nicht passieren.
Relotius tut nichts anderes als das, was von ihm erwartet wurde: Geschichten zu liefern, die das erwünschte Narrativ bedienen, regelmäßig Klickzahlen zu liefern und unerwünschte Beiträge zu vermeiden. Letzteres ist fundamental, denn nicht ein einziger deutsche Journalist erwähnte die Kriegsverbrechen eines US-Präsidenten, dem Deutschland die Reibungslosigkeit der Wiedervereinigung mitzuverdanken hat (Auf den Hund gekommen). So bedachte man etwa Relotius mit dem Deutschen Reporterpreis für ein wohlfeiles Rührstück über einen syrischen Jungen, der angeblich meinte, durch einen Streich den Bürgerkrieg ausgelöst zu haben.
Mit seiner kreativen Berichterstattung bewegte sich Relotius sogar innerhalb der Maßstäbe des Deutschen Presserats, dem eine sehr ähnliche Geschichte über ein syrisches Kind vorgelegt wurde, nämlich die infame und für jeden professionellen Journalisten sofort durchschaubare Propaganda mit dem angeblichen Twittermädchen im Syrienkrieg.
Quelle: Telepolis

 

Kurt Tucholsky 1890 - 1935

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