Dichtes Bildungsnetzwerk Berg

Veröffentlicht am 19.11.2010 in Bildung

Schulen und Bildungseinrichtungen seien heute in aller Regel sog. Bildungskraftwerke mit komprimierter Verabreichung einer gewaltigen Fülle von Inhalten. Am Ende der Schule solle dann als Ergebnis ein umfassend gebildeter bzw. ausgebildeter junger Mensch die Schule verlassen – so Bürgermeister Helmut Himmler vor dem Gemeinderat von Berg zum Thema „Kommunales Netzwerk Bildung Berg“.

Die kommunale Bildungs- und Betreuungsarbeit in Berg gehe demgegenüber einen anderen Weg über ein breit gefächertes Bildungsnetzwerk. Alle einzelnen Einrichtungen (Kinderkrippe, Kindertagesstätte, Schule, offene und gebundene Ganztagsschule, Mittagsbetreuung, Schulcoach, kostenlose Dienstleistungen wie Hallenbad und Vorschuljahr, Jugendtreff, Skateranlage, Spiel- u. Bolzplätze, frühmusikalische Bildung, Jugendsinfonieorchester, Jugendkunstschule, Vereinsangebote) hätten letztlich eine einfache und zugleich äußerst komplexe und anspruchsvolle Aufgabe, nämlich jedes einzelne Individuum mit all seinen Möglichkeiten anzusprechen und vorhandene Dispositionen optimal zur Entfaltung zu bringen. Im Zentrum der Betrachtung stehe nicht die Schule oder die Kindertagesstätte als Einrichtung, sondern das einmalige, unverwechselbare Kind bzw. der Jugendliche in seiner Ganzheit.

Bildung, Betreuung und Förderung der Kinder und Jugendlichen in Berg sei auch nicht alleine Aufgabe der Eltern, Lehrer, Erzieherinnen, sondern durch ein immer dichteres Netzwerk käme man dem gesteckten Ziel immer näher, dass die bestmögliche Bildung, Ausbildung und Entwicklung von Kindern und Jugendlichen als Aufgabe des gesamten Gemeinwesens verstanden und angenommen werde. So sei z. B. die Kooperation zwischen Ganztagsschule, Mittagsbetreuung und Vereinen ein Baustein dieser Entwicklung wie auch die vielen Projekte in den einzelnen Einrichtungen.

Für die Gemeinde – so Himmler – sei optimale Bildung und Betreuung der Kinder ohne jeden Zweifel die wichtigste Zukunftsaufgabe und daher werde man auch in den nächsten Jahren viel Geld in die funktionale, energetische und ästhetische Modernisierung der Gebäude investieren bis hin zur optimalen Sachausstattung.
Über die Ganztagsschulen mit Mittagsbetreuung sei die Schwarzachtal-Schule längst über den Unterricht hinaus zum Lebens- und Freizeitort für viele Schüler geworden. Insofern sei auch ein Teil der Jugendarbeit in die Schule verlagert worden.
Aktuell werden in den Schulen Berg und Sindlbach rund 170 Kinder durch gebundene und offene Ganztagsschule, Mittagsbetreuung und weitere Freizeitangebote der Gemeinde am Nachmittag betreut. Hierfür beschäftige die Gemeinde Berg 14 Mitarbeiter und auch ein Schulcoach mit sozialpädagogischer Qualifikation werde aus dem Gemeindehaushalt finanziert.

 

Kurt Tucholsky 1890 - 1935

Der Vorteil der Klugheit besteht darin, dass man sich dumm stellen kann.
Das Gegenteil ist schon schwieriger.

Counter

Besucher:3033371
Heute:88
Online:2

Nachrichten

06.05.2021 09:33 Für starke Betriebsräte
Heute behandelt der Deutsche Bundestag das Betriebsrätemodernisierungsgesetz in erster Lesung. Mit dem Gesetz soll die Gründung von Betriebsräten einfacher und sicherer werden. Mitarbeitende, die einen Betriebsrat gründen wollen, werden früher geschützt. Mitbestimmungsrechte werden ausgeweitet und digitale Betriebsratsarbeit geregelt. „Wenn Beschäftigte sich zusammenschließen, einen Betriebsrat gründen und durch Tarifverträge geschützt sind, meistern sie Strukturveränderungen und Krisen

02.05.2021 21:55 Gefährdung der Pressefreiheit geht auch auf das Konto der AfD
Zum Tag der Pressefreiheit am 3. Mai zeigen sich die stellvertretenden SPD-Fraktionsvorsitzenden Dirk Wiese und Katja Mast beunruhigt über zunehmde Gewalt gegen Medienschaffende. Dirk Wiese, stellvertretender Vorsitzender der SPD-Bundestagsfraktion: „Die Pressefreiheit in Deutschland ist ein hohes und schützenswertes Gut. Deshalb ist sie auch im Grundgesetz verankert. Übergriffe auf Journalisten sind in keiner Weise akzeptabel. Die zunehmende

02.05.2021 17:32 Für schnelle Umsetzung des Pflege-Tariftreue-Gesetzes
Die SPD-Fraktionsvizinnen Bärbel Bas und Katja Mast wollen ein Pflege-Tariftreue-Gesetz: Pflegeeinrichtungen müssen Beschäftigte tariflich oder nach kirchlichen Arbeitsvertragsrichtlinien entlohnen. Bärbel Bas, stellvertretende Vorsitzende der SPD-Bundestagsfraktion: „Pflegekräfte in Deutschland leisten tagein tagaus Großartiges – das gilt noch viel mehr seit Beginn der Corona-Pandemie. Es wird höchste Zeit, dass diese wertvolle Arbeit auch finanziell stärker gewürdigt wird. Die Initiative von Olaf Scholz und

Ein Service von websozis.info

Tröge und Schweine

"Wo die Tröge sind - da sind auch die Schweine!"

(Alter Volksmund)

Herbert Wehner

"Immer wieder haben wir in der deutschen Geschichte die normative Kraft des Faktischen erlebt, noch nie aber eine die Fakten ersetzende Kraft des Phraseologischen!"

Philosophie der Läufer

Pain is temporary - pride is forever!

Albert Einstein - Dummheit

Zwei Dinge sind unendlich - das Universum und die menschliche Dummheit. Aber beim Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher.

Optimistische Menschen

Wo ein Begeisterter steht ist der Gipfel der Welt!

Joseph von Eichendorff

Banner-Websozis

Soziserver - Webhosting von Sozis für Sozis WebSozis

Otto Wels - 1933

"Freiheit und Leben kann man uns nehmen, die Ehre nicht!"

Abraham Lincoln

Man kann einige Menschen die ganz Zeit zum Narren halten
und alle Menschen einige Zeit, aber man kann nicht alle Menschen
die ganze Zeit zum Narren halten.

Revolution-Bayern

Na mach´ma halt a Revolution, dass endli wiada a Rua is!---Bayern 1918