Das Geschwafel vom XXL-Aufschwung und die Wirklichkeit

Veröffentlicht am 27.05.2011 in Wirtschaft

Das BIP pro Arbeitsstunde ist um beachtliche 2,3 Prozent gestiegen. Der durchschnittliche reale Stundenlohn hingegen ist um 0,7 Prozent gesunken. Die Verbraucher wollen laut GfK-Konsumklima weniger Geld ausgeben.

Der deutsche Arbeitnehmer produziert somit zwar pro Stunde 2,1 Prozent mehr, musste aber einen realen Rückgang des Stundenlohnes um 0,7 Prozent hinnehmen.
Die deutschen Arbeitnehmer können zwar dank den Exporten und dank den Investitionen der Exportindustrie mehr und länger arbeiten. Aber die Lohnstückkosten gehen weiter zurück, die Kaufkraft pro Arbeitsstunde sinkt.
Quelle: Der Freitag
Konsumklima: Krisenstimmung hemmt deutsche Verbraucher
Die deutsche Wirtschaft boomt, doch die Schuldenkrise und steigende Preise schlagen den Deutschen aufs Gemüt. Sie wollen laut GfK-Konsumklima weniger Geld ausgeben – und könnten bald noch sparsamer werden.
Quelle: SPIEGEL

Anmerkung unseres Lesers J.A.: Krisenstimmung im XXL-Aufschwung? Real sinkende Löhne bei einer minimalen Inflationsrate von 2,4%? Liegt das schlechte Konsumklima nicht vielleicht doch an den brutalen Reallohnsenkungen der letzten 10 Jahre? Wenn sogar die notorisch schönredende GfK Probleme ernsthafte Probleme beim Konsumklima sieht, dann müssen sich die Schwierigkeiten in der Realität meterhoch auftürmen.

Ergänzende Anmerkung RS: Hier wird mit aller Macht versucht, den schwächelnden Konsum mit allem möglichen zu erklären, aber bloß nicht mit der schlechten Einkommensentwicklung der Verbraucher. Es darf einfach nicht sein, dass die Verbraucher deshalb ihr Geld nicht ausgeben, weil sie es nicht haben

 

Kurt Tucholsky 1890 - 1935

Der Vorteil der Klugheit besteht darin, dass man sich dumm stellen kann.
Das Gegenteil ist schon schwieriger.

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