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Helmut Himmler, Bürgermeister.

Otto Wels - 1933 :

"Freiheit und Leben kann man uns nehmen, die Ehre nicht!"

Abraham Lincoln :

Man kann einige Menschen die ganz Zeit zum Narren halten
und alle Menschen einige Zeit, aber man kann nicht alle Menschen
die ganze Zeit zum Narren halten.

Revolution-Bayern :

Na mach´ma halt a Revolution, dass endli wiada a Rua is!---Bayern 1918

 

Boomende Ganztagsbetreuung an den Schulen in Berg und Sindlbach :

Bildung

Im Ganztagsbereich mit den zwei gebundenen Ganztagsklassen im 3. und 4. Schuljahr, der Offenen Ganztagsschule (OGS) mit 38 Mittelschülern, 95 Kindern in den unterschiedlichen Formen der Mittags- und Ganztagsbetreuung sowie den 10 Kindern im Schulhort St. Vitus werden in Berg 219 Schülerinnen und Schüler bis in den späten Nachmittag betreut. 

Ein großes Lob sprachen Rektorin Theresa Altmann von der Schwarzachtal-Schule Berg und August Graf von der Chunradus-Grundschule Sindlbach bei der „Zukunftskonferenz Berg - Bildung, Ausbildung, Schule“ den Reinigungsdiensten der Gemeinde Berg aus, denn die Schulen seien stets sauber und gepflegt. Darüber hinaus sei es nicht zu unterschätzen, wenn bei täglich rund 140 Essensausgaben in der Schulmensa neben dem Mittagessen ein freundliches Wort oder ein netter Blick des Personals an die Kinder und Jugendlichen an den Schulen quasi mitgeliefert werde.

Bürgermeister Helmut Himmler hatte Schulleiter, Lehrer, Elternvertreter, den Gemeinderat und interessierte Bürgerinnen und Bürger in den Gasthof Lindenhof geladen, um über die Situation an den Schulen, erforderliche Änderungen, Ideen der weiteren Schulentwicklung etc. zu diskutieren.

An der Berger Schwarzachtal-Schule werden aktuell 383 Schülerinnen und Schüler in 17 Klassen unterrichtet und – so die Rektorin – der bestehende Schulverbund mit Lauterhofen funktioniere sehr gut und partnerschaftlich.
Man habe im neuen Schuljahr eine Kooperationsklasse, in der Kinder mit besonderem Förderbedarf unterrichtet werden. Am Ende des vergangenen Schuljahres hatte man nach dem 4. Schuljahr eine Übertritts-Quote von 73 % an weiterführende Schulen. Der Leistungsdruck und die Elternerwartungen steigen weiter und ein Teil der Kinder könne diese Erwartungen nicht erfüllen.

Im Ganztagsbereich mit den zwei gebundenen Ganztagsklassen im 3. und 4. Schuljahr, der Offenen Ganztagsschule (OGS) mit 38 Mittelschülern, 95 Kindern in den unterschiedlichen Formen der Mittags- und Ganztagsbetreuung sowie den 10 Kindern im Schulhort St. Vitus werden in Berg 219 Schülerinnen und Schüler bis in den späten Nachmittag betreut. Kooperationspartner der OGS sind „Die Rummelsberger Dienste für junge Menschen GmbH“ und bei den Ganztagsklassen ist es die Gemeinde Berg.

Renate Legler, Leiterin der Mittags- und Ferienbetreuung der Gemeinde – berichtete von den hohen Anmeldezahlen für die Nachmittagsbetreuung. Die Eltern könnten je nach Bedarf die Betreuungstage buchen und auch kurzfristige Änderungen seien möglich. Diese Flexibilität soll in Absprache mit der Gemeinde beibehalten werden und gelte auch für die Betreuung der Schulkinder in den Ferien. Auch dieses Angebot werde sehr gut angenommen und sei insbesondere für berufstätige Eltern unverzichtbar.
Zuletzt habe man in den Sommerferien 55 Kinder während des ganzen Tages betreut und den kooperierenden Vereinen sei für deren Angebote im Rahmen der Ferienbetreuung sowie des Ferienprogramms gedankt. Am Ferienprogramm der Gemeinde haben 790 Kinder bei 37 unterschiedlichsten Veranstaltungsangeboten teilgenommen.

Bürgermeister Helmut Himmler teilte den zahlreichen Teilnehmern der Zukunftskonferenz mit, dass die Gemeinde Berg die Bereiche Bildung, Betreuung und Arbeitsmarkt als untrennbare Einheit sehe und hierfür bestmögliche Voraussetzungen für die Kinder bieten wolle. Man wende für diesen Aufgabenbereich jährlich mehr als eine Million Euro auf. Zuletzt seien die Räumlichkeiten der Mittagsbetreuung neu ausgestattet worden und im kommenden Jahr werde man die zwei EDV-Räume komplett mit neuester Hard- und Software ausstatten. Dies sei mit der Schulleitung so besprochen und er werde den Gemeinderat um Zustimmung zu den sinnvollen Beschaffungen bitten.

Die Chunradus-Grundschule Sindlbach wird derzeit von 80 Kindern aus den Altgemeinden Sindlbach und Stöckelsberg besucht. Schulleiter August Graf berichtete, dass dies vor vier Jahren noch 120 Schülerinnen und Schüler waren und nunmehr habe man angenehme Klassenstärken. Monika Lipka und Silvia Jähnigen sind in Sindlbach zuständig für die Mittags- und Hausaufgabenbetreuung, die zur Zeit von 30 Grundschülerinnen und –schülern beansprucht wird.
Die kleine Schule soll nach Vorstellungen des Bürgermeisters trotz sinkenden Schülerzahlen bestehen bleiben und in dieser Zielsetzung ist sich die Gemeinde mit dem Schulamt einig. Für eine Weiterentwicklung der Schule mit einem Essensangebot und besserer räumlicher Möglichkeiten für die Nachmittagsbetreuung brauche man Platz, den man durch Beschulung von lediglich drei Klassen künftig schaffen könne. Derzeit seien die Raumkapazitäten schwierig und vergrößern könne man die Schule wegen der beengten Verhältnisse an der Eschenbachstraße nicht.
Zur weiteren Entwicklung der Schulen in Berg und Sindlbach werde es eine große Gesprächsrunde mit Schulleitungen, Lehrern, Elternvertretungen, dem Schulamt sowie dem Gemeinderat geben, um die Zukunftsoptionen der Schulen im Konsens zu erarbeiten.

Zum Jugendsinfonieorchester Berg merkte Vorsitzender Christoph Patt an, dass 84 aktive Musiker – darunter 58 Jugendliche unter 18 Jahren - in drei Orchestern (A-, B- und C-Orchester) musizieren. Im Frühjahr 2015 ist im Reitstadl Neumarkt wieder ein großes Konzert des JSO unter Leitung von Klaus Rauchensteiner geplant.

In der Bewertung der Konferenz wurde deutlich, dass in Berg sehr viel für Kinder und Jugendliche getan werde, aber trotzdem eine stetige Weiterentwicklung im Sinne einer modernen kommunalen Familien- und Bildungsarbeit unabdingbar erforderlich sei.

 

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