Boomende Ganztagsbetreuung an Berger Schulen - Zukunftskonferenz der Gemeinde

Veröffentlicht am 12.10.2013 in Bildung

Im Grundschulbereich weise man inzwischen eine Betreuungsquote am Mittag und am Nachmittag von 62 Prozent aus - 179 Kinder in der Ganztagsschule, dem Hort und der Nachmittagsbetreuung - und die Gemeinde habe im Jahr 2012 für den Aufgabenbereich Schule, Ganztags- und Ferienbetreuung 1,6 Millionen Euro ausgegeben. In diesem Jahr benötige man eine Million, da derzeit keine Baumaßnahmen durchgeführt werden.

Sehr zufrieden mit der Situation an ihren Schulen in Berg und Sindlbach zeigten sich Rektorin Theresa Altmann und Konrektor Michael Palmer von der Schwarzachtal-Schule sowie August Graf, Leiter der Chunradus-Grundschule In Sindlbach bei der "Zukunftskonferenz Bildung und Betreuung", zu der Bürgermeister Helmut Himmler ins Hotel Lindenhof geladen hatte.

In Sindlbach habe man bei insgesamt 82 Schülerinnen und Schülern sehr kleine Klassenstärken von der 1. bis zur 4. Klasse. Man könne in diesem Schuljahr einen erweiterten Musikunterricht anbieten, der von den Eltern, dem Förderverein und insbesondere von der Gemeinde für die Kinder finanziert werde. Monika Lipka und Silvia Jähnigen betreuen 32 Grundschüler bis 14 Uhr in der Mittagsbetreuung und bieten auch eine Hausaufgabenbetreuung an.

Die Schwarzachtal-Schule werde aktuell von 209 Grund- und 215 Mittelschülern besucht - so Rektorin Theresa Altmann. Wegen des boomenden Ganztagsbereichs sei das räumliche Angebot der Schule voll ausgelastet. Bei der offenen Ganztagsschule seien "Die Rummelsberger" der bewährte Kooperationspartner und bei der gebundenen Ganztagsklassen kooperiere man mit der Gemeinde Berg. In der neuen Mensa des Ganztagsschulgebäudes erhalten täglich bis zu 150 Kinder und Jugendliche ein hochwertiges Mittagessen und man sei mit dem Caterer - der Firma Schöll aus Pyrbaum - sehr zufrieden.

Die Kooperation mit der Universität Erlangen-Nürnberg sowie der Gemeinde mit der Einrichtung von zwei Musikklassen führe man weiter mit dem Vorteil der Intensivierung der musischen Bildung. Wichtig sei auch der von der Gemeinde Berg finanzierte Schulcoach, der als Familientherapeut wichtige Arbeit an der Schule leiste.

Bürgermeister Helmut Himmler formulierte als Zielsetzung der Gemeinde, beste und lückenlose Bildungs- und Betreuungsangebote für Kinder und Jugendliche zu bieten. Bildung und Ganztagsbetreuung sei bereits heute und mehr noch in der Zukunft zugleich auch Familien- und Arbeitsmarktpolitik und in dieser Hinsicht habe man in Berg sehr zukunftsfähige Angebote.

Im Grundschulbereich weise man inzwischen eine Betreuungsquote am Mittag und am Nachmittag von 62 Prozent aus - 179 Kinder in der Ganztagsschule, dem Hort und der Nachmittagsbetreuung - und die Gemeinde habe im Jahr 2012 für den Aufgabenbereich Schule, Ganztags- und Ferienbetreuung 1,6 Millionen Euro ausgegeben. In diesem Jahr benötige man eine Million, da derzeit keine Baumaßnahmen durchgeführt werden.

Der Bestand der Grundschule in Sindlbach sei gesichert, da ohne das dortige Raumangebot die vielfältigen Angebote an den beiden Schulen in Berg und Sindlbach nicht realisierbar wären.

Mit der Modernisierung des Hallenbades und der Turnhalle werde diese Summe in den kommenden Jahren wieder erheblich ansteigen. Die 17.000 Mensaessen während eines Schuljahres fördere man mit einem Euro pro Essen. All das seien beste Ausgaben in die Lebenschancen der Kinder und Jugendlichen - mithin also Investitionen in die Zukunft des Gemeinwesens.

Renate Legler berichtete über die vielfältigen Aufgaben und Angebote der Mittags- und Nachmittagsbetreuung, die bei Bedarf auch über 16 Uhr hinaus organisiert werde und im Schuljahr 2013/14 von 97 Kindern besucht wird.

Ein neues und gut nachgefragtes Angebot der Gemeinde sei seit 2012 die äußerst preiswerte Betreuung von Schulkindern währen aller Ferien. Die Angebote der Mittags- und Ganztagsbetreuung – so Renate Legler - werden vollständig von der Kommune finanziert und laufen während des ganzen Tages. Man wolle den Kindern in den Ferien immer besondere Erlebnisse und Erfahrungen bieten. Während der letzten Sommerferien seien 46 Kinder betreut worden.

Abschließend diskutierten die vielen Besucherinnen und Besucher der Zukunftskonferenz angeregt über die Themen Ganztagsschule, Erhalt und Sanierung des Hallenbads, Schule mit Courage in Berg, moderne Schulpolitik usw.

 

Kurt Tucholsky 1890 - 1935

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Das Gegenteil ist schon schwieriger.

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