Berg 2010 – Rückblick auf ein Jahr mit vielen Ereignissen, Maßnahmen und Entscheidungen

Veröffentlicht am 24.12.2010 in Kommunalpolitik

Einen Rückblick über die Entwicklung der Gemeinde Berg und einen zuversichtlichen Ausblick in die Zukunft unterbreitete Bürgermeister Helmut Himmler bei der Jahresabschlußsitzung des Gemeinderats.
Alle Fraktionssprecher betonten die Kultur der Arbeit sowie des gegenseitigen Respektes im Rat der Kommune.

Die Rede des Bürgermeisters in Auszügen:

Auch in diesem Jahr ist bei uns in Berg viel geschehen – wie eigentlich in jedem Jahr.
Einige Beispiele:

• In Sindlbach haben wir die Chunradus-Grundschule energetisch saniert und zukunftsfähig gemacht, was einen Kostenaufwand von 357.000 Euro erforderte.

• Nach der Generalsanierung des Grund- und Hauptschulgebäudes vor einigen Jahren sind die Planungen für den Umbau mit Generalsanierung des Grundschulgebäudes zu einem „Haus der Ganztagsschule“ abgeschlossen und an Ostern 2011 werden wir mit den Baumaßnahmen beginnen. Die Kosten werden bei gut zwei Millionen Euro liegen.

• Auch der Bau der Kinderkrippe Berg – Gesamtkosten 513.000 Euro – konnte abgeschlossen werden, so dass wir in unserer Gemeinde ein umfassendes vorschulisches und schulisches Betreuungsangebot haben.

• Nachdem wir in den letzten Jahren einige Millionen Euro in die Modernisierung der technischen Infrastruktur in der Altgemeinde Oberölsbach investierten, konnten wir in diesem Jahr in Ober- und Unterölsbach sowie Gnadenberg im Rahmen der Dorferneuerung weitere 500.000 Euro für die Steigerung der Attraktivität der Orte ausgeben.

• Die Mitte von Unterölsbach mit dem neu gestalteten Platz haben wir Katharina von Pommern gewidmet, mit deren Geld das Kloster Gnadenberg gebaut wurde.

• An unseren Schulen in Berg und Sindlbach werden nach dem Vormittagsunterricht am Mittag und Nachmittag rund 170 Kinder in der Mittagsbetreuung sowie der Ganztagsschule betreut, wobei die Kosten vollständig von der Gemeinde getragen werden. Rund 100 Kinder bekommen täglich ein qualitativ hochwertiges Mittagessen und die Gemeinde beteiligt sich auch hier mit einem Euro pro Essen.

• Als familienpolitische Maßnahme hat der Gemeinderat auch das kostenlose letzte Kindergartenjahr bei einer Buchungszeit von 4 bis 5 Stunden beschlossen.

• Für unsere Kinder und Jugendlichen haben wir die Ausstattung unserer Spielplätze ergänzt, in Berg einen neuen Skaterpark für die sinnvolle Freizeitgestaltung unserer Jugendlichen und in Sindlbach einen neuen Spielplatz geplant und baulich umgesetzt. Etwa 115.000 Euro waren für diesen Aufgabenbereich zu finanzieren.

• Freizeit und Erholung mit Tourismusförderung ist der Hintergrund des Neubaus von 7,5 Kilometern Radwege im Jahr 2010. Kosten: 450.000 Euro.

• Mit Altdorf, Burgthann, Schwarzenbruck, Feucht und Wendelstein haben wir das Projekt „Tourismus Schwarzachtal“ gestartet in klarer Zielsetzung, insbesondere den Tagestourismus mit Naherholung in unserem Raum deutlich zu forcieren. Auch das Gemeindemarketing mit Positionierung in der Metropolregion Nürnberg ist Teil des Projekts.

• Ca. 282.000 Euro werden wir in den Ausbau der Breitbandinfrastruktur investieren zur Verbesserung der Datenübertragungsgeschwindigkeiten. Die Breitbanderschließung ist eine bedeutsame Investition in den Arbeits- und Lebensstandort Berg für sehr viele Bürgerinnen und Bürger.
• Die Gemeinde gibt Jahr für Jahr große Summen für den Aufgabenbereich Sicherheit aus. 2010 haben wir für die FFW Hausheim ein neues Tragkraftspritzenfahrzeug (Kosten:79.206,19 Euro) angeschafft und auch für die anderen Feuerwehren wurde die Ausstattung ergänzt.

• Am 8. August gingen im Bereich Hausheim, Berg sowie im Waller Tal gewaltige Niederschläge nieder, die glücklicherweise nur beträchtliche Sachschäden zur Folge hatten. Die Schadensregulierung mit Verbesserung der Starkregenableitung kosten rund 150.000 Euro.

• Mit unseren Partnergemeinden Berg/Oberösterreich und Walce/Schlesien haben wir die freundschaftlich-partnerschaftlichen Beziehungen weiter vertieft und verbreitert. Straduna in der Partnergemeinde Walce war an Pfingsten wieder vom Hochwasser betroffen. Es war selbstverständlich, dass wir mit Hilfslieferungen geholfen haben

• Mit der Georg-Elser-Straße haben wir eine der letzten Schotterstraßen in Berg ausgebaut.

• Trotz gewaltiger Investitionen achten wir in Berg auch künftig auf geordnete, solide Gemeindefinanzen.

Über diese Maßnahmen hinaus arbeiten viele Mitbürgerinnen und Mitbürger in Vereinen, Verbänden, Kirchen etc., um Jahr für Jahr tausende von höchst unterschiedlichen Angeboten für unsere Mitmenschen – vom Kleinkind bis zu den Senioren – zu organisieren bzw. durchzuführen.
Ihnen gilt mein besonderer Dank, denn sie leisten ihre Arbeit ehrenamtlich und stellen einen Teil ihrer freien Zeit dem Gemeinwesen zur Verfügung. Ihre Arbeit und deren Engagement sind unverzichtbar!

Auch im jetzt endenden Jahr haben wir erleben können, was die Kreativität, Vitalität und Selbstorganisationsgrad unserer freien Bürgerkommune entfalten und umsetzen können.

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,
die Gesellschaft ändert sich rasant – auch bei uns in Berg. Es muss unsere selbstverständliche und wichtigste Aufgabe sein, auch unseren Kindern und Jugendlichen gute Lebenschancen zu eröffnen. Nichts bleibt wie es war oder ist und trotzdem können Wandel und Entwicklung mit dem unabdingbar erforderlichen sozialen Zusammenhalt gut organisiert werden – vor allem, weil wir bei uns in Berg ein dichtes gesellschaftlich-soziales Netzwerk geknüpft haben.

Durch viele Begegnungen, Gespräche und Erfahrungen während des Jahres weiß ich, dass so manche Mitbürgerinnen und Mitbürger wahrlich kein gutes Jahr hatten. Sie hatten schwere Schicksalsschläge, Krankheit oder Arbeitslosigkeit zu bewältigen. Wir alle wünschen ihnen eine bessere Lebensphase im kommenden Jahr.

Ich darf Ihnen eine besinnliche Adventszeit und ein ruhiges Weihnachtsfest mit vielen guten Gedanken wünschen. Weihnachten war und ist vor allem das Fest der Kinder, denen wir auch in diesem Jahr den besonderen Zauber des Festes gönnen und wünschen.

Helmut J. Himmler

 

Kurt Tucholsky 1890 - 1935

Der Vorteil der Klugheit besteht darin, dass man sich dumm stellen kann.
Das Gegenteil ist schon schwieriger.

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