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Helmut Himmler, Bürgermeister.

Otto Wels - 1933 :

"Freiheit und Leben kann man uns nehmen, die Ehre nicht!"

Abraham Lincoln :

Man kann einige Menschen die ganz Zeit zum Narren halten
und alle Menschen einige Zeit, aber man kann nicht alle Menschen
die ganze Zeit zum Narren halten.

Revolution-Bayern :

Na mach´ma halt a Revolution, dass endli wiada a Rua is!---Bayern 1918

 

„Bemerkenswerter Tag“ in der Gemeinde Berg :

Umwelt

Von einem „besonderen und bemerkenswerten Tag“ sprach Bürgermeister Helmut Himmler, als Ignaz Stich vom Wasserwirtschaftsamt Regensburg den letzten Zuwendungsbescheid für die Abwasserreinigung in der Gemeinde Berg mit einem Betrag in Höhe von 881.746,60 Euro überbrachte.

Konkret handelt es sich dabei um den Bauabschnitt 26 – Bau der Abwasserreinigung im Waller Tal und anteilige Erweiterung der Kläranlage in Berg-Meilenhofen. Diese Maßnahmen wurden zwar bereits vor Jahren abgeschlossen, aber nunmehr wurde nach Einreichung des sog. Verwendungsnachweises der Schlussbescheid erlassen.

Der Berger Bürgermeister dankte Ignaz Stich für die „sehr gute und zuverlässige Zusammenarbeit über einen langen Zeitraum hinweg“. Dieses Lob treffe für alle Mitarbeiter beim WWA Regensburg zu. Da Stich im November in den Ruhestand geht, überreichte ihm Himmler einige kleine Präsente als Zeichen der Wertschätzung und Erinnerung an die Gemeinde Berg.

Nachdem hinsichtlich Abwasserreinigung in Berg die Aufgaben gemacht seien und auch die Kläranlage erweitert und ertüchtigt wurde, erreiche man hervorragende Reinigungswerte. Mit einem kräftigen finanziellen Aufwand der Bürger habe man die Qualität der Gewässer erheblich verbessern können und damit wichtige Beiträge zum Schutz der natürlichen Lebensgrundlagen geleistet. Die Schwarzach und die Bäche in den Tälern von Wall, Sindlbach, Rohrenstadt, Loderbach und Hausheim haben heute wieder gute Qualität als Fischgewässer. Demgegenüber sei die Schwarzach als wichtigster Vorfluter in Berg vor 20 Jahren eine Kloake gewesen. Die leistungsfähigen Klärwerke in Neumarkt und Berg hätten entscheidend zur Steigerung der Wasserqualität beigetragen.
Die Abwassereinrichtung der Gemeinde Berg habe 31 Millionen Euro gekostet, gleichwohl seien die Beiträge der Haushalte eher moderat und verträglich geblieben. Dies sei aber nur möglich gewesen, weil der Freistaat Bayern die Gemeinden bei der gewaltigen Aufgabe des Baus der Abwasserentsorgungseinrichtungen sowie der Wasserversorgung gut unterstützt habe. Allein in Berg habe von den 31 Millionen Euro Gesamtkosten der Abwasserreinigung der Staat bei 26 umgesetzten Bauprojekten 10,2 Millionen Euro finanziert. Exakt um diesen Betrag konnten die Eigentümer von bebauten und bebaubaren Grundstücken bei der Festsetzung der Beiträge entlastet werden.

Inzwischen habe sich der Staat aber vollständig aus der Finanzierung zurückgezogen, so dass die kostenträchtige Erneuerung und Verbesserung der Anlagen in Zukunft in voller Höhe von den Gemeinden und damit von den Bürgerinnen und Bürgern finanziert werden muss. Dies bedeute eine große Belastung der Menschen in den ländlichen Regionen. Wegen der langen Leitungswege in den Flächengemeinden sei Wasserversorgung und Abwasserreinigung am Land eben wesentlich teurer als in Städten und in dicht besiedelten Gebieten. Vor diesem Hintergrund sei die Forderung der Kommunalpolitik auf Wiedereinführung der abgeschafften Förderung für wasserwirtschaftliche Maßnahmen eine Notwendigkeit im Sinne der Bürgerinnen und Bürger in den ländlichen Regionen Bayerns. Ziel staatlichen Handelns müsse bleiben, annähernd gleiche Lebensbedingungen für alle Bayern zu schaffen.

 

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