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Helmut Himmler, Bürgermeister.

Otto Wels - 1933 :

"Freiheit und Leben kann man uns nehmen, die Ehre nicht!"

Abraham Lincoln :

Man kann einige Menschen die ganz Zeit zum Narren halten
und alle Menschen einige Zeit, aber man kann nicht alle Menschen
die ganze Zeit zum Narren halten.

Revolution-Bayern :

Na mach´ma halt a Revolution, dass endli wiada a Rua is!---Bayern 1918

 

Ärztemangel: Jeder achte Arzt stammt aus dem Ausland :

Gesundheit

Die Zahl ausländischer Ärzte in Deutschland hat sich in zehn Jahren verdreifacht. Ärztekammer und NRW-Regierung warnen: Die Versorgungslücken sind so nicht zu schließen.
Ohne ausländische Ärzte würden Patienten in einigen Regionen Deutschlands kaum mehr versorgt.

Nach der bisher unveröffentlichten Jahresstatistik der Bundesärztekammer stammt inzwischen jeder achte praktizierende Mediziner aus dem Ausland. Allein 2018 stieg ihre Zahl um 7,3 Prozent auf 48.672. Das sind fast dreimal so viele wie zehn Jahre zuvor. Die Neuen behandeln vor allem Patienten in Krankenhäusern, aber auch in ambulanten Praxen. „Gerade in ländlichen Regionen leisten Ärztinnen und Ärzte aus dem Ausland einen wichtigen Beitrag zur Aufrechterhaltung der medizinischen Versorgung“, sagte Ärztepräsident Frank Ulrich Montgomery der WirtschaftsWoche.
Bereits jeder achte der insgesamt 392.402 berufstätigen Ärzte in Deutschland ist inzwischen Zuwanderer. Nach den Zahlen der Kammer stammen die meisten aus Staaten Ost- und Südosteuropas – aus Polen, Ungarn und der Ukraine, aus Bulgarien, Griechenland und vom Balkan. Fast jeder zehnte der Zugewanderten stammt aus Rumänien. Eine andere größere Gruppe kommt aus Syrien, Ägypten, Libyen oder dem Iran.
Die Entwicklung bringt sowohl für die Versorgung hier als auch für die Herkunftsländer einige Probleme. Ärztepräsident Montgomery verweist auf kulturelle und Sprachhindernisse. „Es ist eine große Herausforderung, die für eine gute Patientenversorgung notwendigen Fachsprachen-Kenntnisse zu vermitteln und zu prüfen.“ Die Akademiker studieren meist in ihren Heimatländern, die ein im Vergleich eher schlecht ausgestattetes Gesundheitssystem haben. Montgomery: „Es muss uns bewusst sein, dass die zugewanderten Kollegen in ihren Herkunftsländern fehlen.“
Quelle: WirtschftsWoche

 

 

Anmerkung unseres Lesers H.M.: Das Thema – wir steuern auf einen Ärztemangel zu – ist seit Jahren bekannt, die Politik hat – analog zu den Lehrern nicht reagiert, nicht mehr Studienplätze geschaffen. Die Lücken füllen jetzt ausländische Ärzte, die allermeisten kommen aus dem armen Rumänien, der Weggang reißt dort Lücken ins System. Dabei wurden diese Ärzte durch rumänische Steuermittel ausgebildet. Das ist die Kehrseite von Migration und offenen Grenzen. Wird in der Debatte leider “gern” ausgeblendet!

 

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