Ackermann wehrt sich gegen starke Banken-Regulierung

Veröffentlicht am 21.11.2009 in Wirtschaft

Deutsche-Bank-Chef Josef Ackermann wehrt sich gegen eine starke Regulierung der Finanzbranche.
“Gerade in einer Phase fragiler Wirtschaftsentwicklung muss man auch den Preis sehen, wenn man zu weit gehen würde”, sagte der Schweizer am Freitag auf einem Finanzkongress in Frankfurt. Dies könnte die Finanzierung der Wirtschaft stark beeinträchtigen. Klar sei, dass die Banken als Puffer mehr Eigenkapital vorhalten müssten.
Von Ackermann und Konsorten war nichts anderes zu erwarten. Doch was haben die Regierungen außer dem Absondern von Politsprech getan - eigentlich nichts. Werden wir von verantwortungslosen Trotteln regiert ?

Deutsche-Bank-Chef Josef Ackermann wehrt sich gegen eine starke Regulierung der Finanzbranche.
“Gerade in einer Phase fragiler Wirtschaftsentwicklung muss man auch den Preis sehen, wenn man zu weit gehen würde”, sagte der Schweizer am Freitag auf einem Finanzkongress in Frankfurt. Dies könnte die Finanzierung der Wirtschaft stark beeinträchtigen. Klar sei, dass die Banken als Puffer mehr Eigenkapital vorhalten müssten. Die Frage sei aber, wie viel genau nötig sei. Hier müssten Kosten-Nutzen-Überlegungen eine Rolle spielen.
Im Interview mit der “Süddeutschen Zeitung” betonte Ackermann, dass strengere Eigenkapitalvorschriften auch sein umstrittenes Renditeziel von 25 Prozent gefährden könnten.
Ein gewisses Risiko müsse man in Kauf nehmen. “Es ist daher naiv zu glauben, dass es nie mehr eine Krise geben wird.” Auf dem Bankenkongress sagte Ackermann, die Welt habe das Schlimmste der Finanzkrise hinter sich.
Quelle: Reuters
Wie an der Wall Street und in der Londoner City will nun auch Ackermann die durch die Finanzkrise ausgelösten Forderungen nach einer stärkeren Regulierung des Finanzmarktes wieder abblocken. Mitten in der Finanzkrise lauteten die Überschriften ganz anders: „Ackermann fordert mehr Regulierung. Führende Banker glauben in der aktuellen Finanzkrise nicht mehr an die Selbstheilungskräfte der Märkte - und bitten Politiker und Aufsichtsbehörden um Hilfe“. Auf dem Bankenkongress sagte Ackermann dieser Tage, die Welt habe das Schlimmste der Finanzkrise hinter sich. Die Milliarden die der Steuerzahler in das Bankensystem gepumpt hat, sind offenbar längst vergessen, das Geld des Steuerzahlers wurde wie selbstverständlich eingesackt, um das Spiel im Casino wieder aufzunehmen. Es geht schon wieder um Renditen von 25 Prozent, die nur durch Spekulation erzielt werden können. Fazit: Business wie früher, der Markt wird es richten und die nächste Blase wartet schon. Das einzige Problem ist, bei nächsten Mal, ist der Staat gleich mit pleite.

 

Kurt Tucholsky 1890 - 1935

Der Vorteil der Klugheit besteht darin, dass man sich dumm stellen kann.
Das Gegenteil ist schon schwieriger.

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