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Helmut Himmler, Bürgermeister.

Otto Wels - 1933 :

"Freiheit und Leben kann man uns nehmen, die Ehre nicht!"

Abraham Lincoln :

Man kann einige Menschen die ganz Zeit zum Narren halten
und alle Menschen einige Zeit, aber man kann nicht alle Menschen
die ganze Zeit zum Narren halten.

Revolution-Bayern :

Na mach´ma halt a Revolution, dass endli wiada a Rua is!---Bayern 1918

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Skoda-Mitarbeiter erhalten zwölf Prozent mehr Lohn :

Soziales

Die Beschäftigten der tschechischen VW-Tochter Skoda erhalten zwölf Prozent mehr Geld. Die Gewerkschaft Kovo teilte mit, sie nehme das jüngste Angebot der Arbeitgeber an. Damit ist ein Streik in einem der größten Fabriken des Landes abgewendet.

Arbeitnehmer und Arbeitgeber hatten wochenlang um den Abschluss gerungen. Dabei hatte der Pkw-Hersteller zunächst rund acht und später zehn Prozent mehr geboten. Die Gewerkschaften hatten ein Plus von 14 Prozent gefordert.
Der Abschluss gilt rückwirkend ab dem 1. April und hat eine Laufzeit von zwölf Monaten. Die Beschäftigten müssen dem Angebot noch zustimmen, was als sicher gilt. Skoda beschäftigt nach eigenen Angaben in Tschechien rund 32.000 Menschen.
Die Fahrzeuge von Skoda, dem größten Exporteur Tschechiens, sind in der knapp 30-jährigen Zugehörigkeit zu Volkswagen zum Verkaufsschlager geworden. Streiks sind in Tschechien eher selten. Die Wirtschaft des Landes wird maßgeblich von der Autoindustrie angetrieben. Angesichts des seit Jahren starken Wirtschaftswachstums und des Rückgangs der Arbeitslosigkeit auf das niedrigste Niveau seit zwei Jahrzehnten steigen die Löhne in allen Bereichen und setzen Arbeitgeber unter Druck.
Quelle: Spiegel Online

 

Anmerkung unseres Lesers J.A.: 12 Prozent mehr bei einer Gewerkschaftsforderung von 14 Prozent (leider werden die jeweiligen Laufzeiten nicht genannt): das ist doch mal ein Wort. Entweder sind die tschechischen Gewerkschaften viel besser als die deutschen, oder es ist für Skoda wirklich schwierig, Leute zu finden. Im Vergleich mit Deutschland, den bescheidenen Gewerkschaftsforderungen und den noch mickrigeren Ergebnissen irritiert mich aber, daß die niedrige Arbeitslosigkeit in Tschechien als Begründung für die hohen Lohnzuwächse genannt wird. Laut ILO-Statistik hat Tschechien die niedrigste Arbeitslosigkeit in der EU (2,4 Prozent), direkt gefolgt von Deutschland mit 3,5 Prozent. Was läuft in Deutschland falsch, warum gibt es hier nicht Lohnsteigerungen von 8 oder 10 Prozent? Weil die Arbeitslosenstatistik Schall und Rauch ist und die Niedriglohnpolitik Staatsräson?

Ergänzende Anmerkung Christian Reimann: Wann gab es zuletzt eine Erhöhung in diesem oder ähnlichem Ausmaß in Deutschland? War das zu Zeiten der Regierung von Brandt oder Schmidt (beide SPD)? Was spricht eigentlich heute gegen Lohn- bzw. Gehaltserhöhungen in diesem Ausmaß? Sagt nicht insbesondere die Bundeskanzlerin, Frau Dr. Merkel, dass es Deutschland noch nie so gut ginge wie heute – und das soll sich nicht an einer Einkommenssteigerung (übrigens auch für die erwerbslose Arbeitnehmerschaft) spürbar messen lassen?

 

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