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Helmut Himmler, Bürgermeister.

Otto Wels - 1933 :

"Freiheit und Leben kann man uns nehmen, die Ehre nicht!"

Abraham Lincoln :

Man kann einige Menschen die ganz Zeit zum Narren halten
und alle Menschen einige Zeit, aber man kann nicht alle Menschen
die ganze Zeit zum Narren halten.

Revolution-Bayern :

Na mach´ma halt a Revolution, dass endli wiada a Rua is!---Bayern 1918

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Leben wir bald in einer Technokratie? :

Allgemein

Ob Mark Zuckerberg oder Reid Hoffmann: Diverse Tech-Entrepreneure streben nach Macht in der Politik. Angeblich könnten sie die Prozesse beschleunigen – durch gezielte Alleingänge.

Im März 2014 richtete die Occupy-Gründerin und Google-Ingenieurin Justine Tunney eine Petition ans Weiße Haus. Sie enthielt drei Forderungen. Erstens: Alle Regierungsmitarbeiter sollen in den Ruhestand geschickt werden. Zweitens: Alle administrative Autorität soll an die Tech-Industrie transferiert werden. Drittens: Google-CEO Eric Schmidt soll zum CEO von Amerika ernannt werden. Sie scheiterte mit ihrem Vorhaben; die Petition erhielt nur ein paar Unterstützerunterschriften. Doch die Idee einer Technokratie, in der man algorithmisch durchregieren kann, lebt weiter. Die Unternehmer Mark Pincus und Reid Hoffman haben am 4. Juli, dem Nationalfeiertag der Vereinigten Staaten, eine politische Plattform namens „Win the Future“ (WTF) gegründet, mit der sie, wie der Tech-Blog „The Verge“ berichtet, die Demokratische Partei „hacken“ wollen.
Auch Reid Hoffman, der Gründer der Karriereplattform Linkedin, spielt schon länger mit dem Gedanken, eine eigene politische Organisation respektive Partei zu gründen. Er war es, der zusammen mit Pincus und dem Wagniskapitalgeber Sam Altman mit „Track Trump“ ein Gegenprogramm zur Einwanderungspolitik von Donald Trump initiierte. Zuletzt sorgte Hoffman mit einer Aussage für Aufsehen, nach der die Hälfte der Internet-Milliardäre eine „Apokalypse-Versicherung“ in Form eines Bunkers oder einer Insel abgeschlossen hätte.
Auch Facebook-Gründer Mark Zuckerberg, der mit seinem Manifest („Building Global Community“) eine Art Wahlprogramm für eine Weltregierung vorgelegt hat und gerade durch Amerika tourt, werden Ambitionen auf eine Präsidentschaftskandidatur nachgesagt. Für die Entrepreneure im Silicon Valley sind Staaten etwas Gestriges. Der indisch-amerikanische Politikwissenschaftler Parag Khanna plädiert in seinem Buch „Technocracy in America: Rise of the Info-State“ für einen superschlanken Informationsstaat nach dem Vorbild Singapurs und der Schweiz, der mit Infrastrukturdaten gefüttert wird und in Echtzeit auf die politischen Herausforderungen reagiert. Khanna will einen Aufsichtsrat an die Spitze des Staates stellen, der den Staat wie eine Aktiengesellschaft verwaltet. Anstelle eines Präsidenten sollen sieben Präsidenten nach dem Konkordanzmodell der Schweiz das Land regieren. Das kann als Vorlage für die politischen Ambitionen im Silicon Valley gelesen werden.
Quelle: FAZ

 

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