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Helmut Himmler, Bürgermeister.

Das Wetter in Berg/OPf :

Otto Wels - 1933 :

"Freiheit und Leben kann man uns nehmen, die Ehre nicht!"

Abraham Lincoln :

Man kann einige Menschen die ganz Zeit zum Narren halten
und alle Menschen einige Zeit, aber man kann nicht alle Menschen
die ganze Zeit zum Narren halten.

Revolution-Bayern :

Na mach´ma halt a Revolution, dass endli wiada a Rua is!---Bayern 1918

 

Die Mittelschicht schrumpft, die Politik schaut zu :

Soziales

Die Mittelschicht trägt die Lasten der Gesellschaft. Doch sie schrumpft, ihre Einkommen sinken. Die Statik der Republik droht zu kippen. Warum bleibt die Politik stumm?

Ein Auto. Mehrmals im Jahr in den Urlaub fahren. Ein Haus im Grünen. Die Kinder studieren lassen. Es sind Ziele wie diese, die den Lebensplan vieler Millionen Deutscher charakterisieren. Alle diese Ziele lassen sich unter einem Dach zusammenfassen: Die Menschen wollen einen Platz in der Mittelschicht. Zur Mittelschicht zu gehören war in der Bundesrepublik stets der Wunsch der Mehrheit. Und damit zugleich der Kitt, der die Gesellschaft zusammenhielt. Es gab ja einen Plan, dem die schlecht bezahlte Lehrzeit unter dem autoritären Chef folgte, die unübersichtlichen Unijahre, das Zurechtfinden in der Berufswelt: ein Platz in der Mittelschicht mit anständigem Einkommen. Für das Auto, den Urlaub, das Haus und die Kinder. Ohne bei kleineren Ausgaben ständig aufs Konto gucken zu müssen. Dafür lohnten sich die Mühen, der Einsatz im Beruf.
Quelle: Zeit Online

 

Anmerkung unseres Lesers H.K.: Morgendämmerung in den Leitmedien. Sieht man einmal von der falschen Behauptung, in anderen Industrieländern wären die Beschäftigten geringer von Steuern und Abgaben belastet, ab dann ist das gar keine so schlechte Bestandsaufnahme. Mal sehen, was die ZEIT nach der Bundestagswahl schreibt.

Anmerkung unseres Lesers J.A.: Eine überraschend gute Beschreibung, die auf all die üblichen Beschönigungen verzichtet. Aber „[schaut] die Politik zu“, oder ist der beschriebene Abstieg nicht *Ziel* der Politik? Und was ist mit denen, die „zuschauen“ lassen, den Wählern: warum wählen die immer wieder diejenigen Politiker, die ihnen den Wohlstand wegnehmen?

Anmerkung JK: Lange Rede kurzer Sinn, dies sind die Folgen der fortgesetzten neoliberalen Politik, die mit der Agenda 2010 massiv verschärft wurde. Gerade auch von der Zeit wurde diese gefeiert und propagiert, auch von Herren Hagelüken, der es in diesem Artikel geschickt vermeidet die politisch Verantwortlichen zu nennen. Es ist zu dem überhaupt nicht verwirrend, dass die Politik auf diese Entwicklung angeblich keine Antwort findet. Weshalb sollten gerade Politiker, die eben die Durchsetzung der neoliberalen Agenda, etwa durch Privatisierung öffentlichen Eigentums, weiter forcieren, etwas gegen deren Folgen tun?
Beachtlich die Erkenntnis, dass vor allem die Oberschicht von einer sozial befriedeten Gesellschaft profitiert. Mit der Durchsetzung des Neoliberalismus glauben die herrschenden Eliten aber offenbar auf sozialen Frieden verzichten zu können und setzt, wie das Hartz-IV System zeigt, auf Repression.

 

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