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Helmut Himmler, Bürgermeister.

Otto Wels - 1933 :

"Freiheit und Leben kann man uns nehmen, die Ehre nicht!"

Abraham Lincoln :

Man kann einige Menschen die ganz Zeit zum Narren halten
und alle Menschen einige Zeit, aber man kann nicht alle Menschen
die ganze Zeit zum Narren halten.

Revolution-Bayern :

Na mach´ma halt a Revolution, dass endli wiada a Rua is!---Bayern 1918

Das Wetter heute :

Wetter-Online :

 

Biometrie: Getestet an Millionen Unfreiwilligen :

Allgemein

In Jordaniens Camps werden Geflüchtete per Iris-Scan registriert und fortan identifiziert. Ablehnen können sie das nicht. So wird die EyeHood-Technik marktreif gemacht. […]

In Amman werden täglich 3.000 bis 5.000 Menschen von EyeHood gescannt – Geflüchtete So ist es in vielen Camps des Mittleren Ostens, auch in Irbid, Mafrak, Asrak, Zaatari und in den mobilen Zentren außerhalb der jordanischen Städte. Mit dem System werden Menschen als Flüchtlinge registriert oder sie lassen ihren Status als Hilfsbedürftige erneuern. Wer das nicht tut, bekommt vom Betreiber der Flüchtlingscamps, dem Hochkommissar der Vereinten Nationen für Flüchtlinge (UNHCR), keine Hilfe. Kritiker sagen, so würden Kriegsflüchtlinge für die Erprobung biometrischer Erkennungssysteme zwangsverpflichtet, bis diese marktreif sind. […]
Seit Anfang 2016 können Flüchtlinge auch in Camp-Supermärkten mit dem Iris-Scan bezahlen. Im Zaatari-Camp im Norden Jordaniens etwa nutzen rund 100.000 Flüchtlingen das System. Wer eine Packung Reis kaufen möchte, stellt sich wie in Deutschland an die Kasse. Er muss aber kein Geld aus dem Portemonnaie kramen, ein Blick in die installierten Geräte reicht. Sobald die Iris gescannt wurde, kommuniziert das System mit der Registrierungsdatenbank des UNHCR, um die Identität des Einkäufers zu bestätigen. Ist das geschehen, wird der Preis für die Packung Reis an die Bank weitergeleitet, wo das UNHCR monatlich bis zu 130 Euro für jeden Flüchtling hinterlegt. […]
Mit dem Unternehmen IrisGuard sind bekannte Namen verbunden: So sitzt im Aufsichtsrat Richard Dearlove, der bis 2004 Direktor des britischen Auslandsgeheimdienstes MI6 war. Ebenfalls Mitglied im Aufsichtsrat ist Frances Townsend, die von 2004 bis 2008 Beraterin für Innere Sicherheit und Terrorbekämpfung (Homeland Security) des damaligen US-Präsidenten George W. Bush war. IrisGuard hat seinen Sitz auf den Kaiman-Inseln, die vor allem für ihre großzügigen Steuergesetze bekannt sind. Malhas sagt, es sei dadurch einfacher, Investoren zu finden, als unter jordanischem oder britischem Recht. Seit Mitte November unterstützt die Investmentbank Goldman Sachs IrisGuard finanziell dabei, ein Netzwerk aus Banken aufzubauen, die EyePay anbieten.
Quelle: Zeit Online

 

Anmerkung unseres Lesers A.K.: Hinsichtlich der aktuellen langfristigen Pläne zur Abschaffung von Bargeld bekomme ich ein bisschen Angst, wenn ich so etwas lese. Würde Orwell noch leben würde er Fragen: „Sowas geht?“

 

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