
Arbeitsmarktexperte Berndt Keller warnt vor einer stark zunehmenden Altersarmut in Deutschland. Derzeit leben 15 Prozent der über 65-Jährigen in Altersarmut.
Von der Kirchensteuer, die ich zahle, könnte ich mir einen eigenen Pastor halten.
[Victor von Bülow alias Loriot]
"Freiheit und Leben kann man uns nehmen, die Ehre nicht!"
Wissen Sie eigentlich, warum der Rainer Brüderle Wirtschaftsminister geworden ist? -
Lothar Mathäus hätte doch auch Zeit gehabt.
(Volker Pispers, Kabarettist)
Man kann einige Menschen die ganz Zeit zum Narren halten
und alle Menschen einige Zeit, aber man kann nicht alle Menschen
die ganze Zeit zum Narren halten.
Soziales

Arbeitsmarktexperte Berndt Keller warnt vor einer stark zunehmenden Altersarmut in Deutschland. Derzeit leben 15 Prozent der über 65-Jährigen in Altersarmut.
Die Zahl der befristet Beschäftigten ist in Deutschland 2009 gesunken. Im Vergleich zu 1998 allerdings stark gestiegen.
Die Integration dieser Jobs in die sozialen Sicherungssysteme ist überaus schlecht. Das fängt schon bei regulären Teilzeitstellen an, die zu 80 Prozent von Frauen besetzt sind, und setzt sich bis zu Minijobs fort. Wenn eine Frau viele Jahre als Teilzeitkraft tätig ist, reduzieren sich die Ansprüche an die gesetzliche Rentenversicherung entsprechend. Und dann ist die Frau schnell auf Hartz-IV-Niveau und muss aus dem allgemeinen Steueraufkommen unterstützt werden. Parallel sinkt die Zahl derer, die mit Beiträgen aus ihren regulären Vollzeitjobs die sozialen Sicherungssysteme tragen. Da tickt eine finanzielle Zeitbombe in Deutschland. Kurzfristig freut man sich, dass die Arbeitslosenquote sinkt, aber langfristig entsteht ein Problem, von dem wir lange dachten, es sei ein historisches: Altersarmut in Deutschland.
Im Moment leben 15 Prozent der über 65-Jährigen in Altersarmut.
Quelle: Bietigheimer Zeitung
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